Liebe Kolleginnen und Kollegen,

uns erreichen immer mehr Anfragen zum Thema Rekrutierung und Aus- bzw. Fortbildung zum Notfallsanitäter/in, bei der Berufsfeuerwehr Dresden.

Als Fachgewerkschaft werden wir uns dafür einsetzen, dass Fahrzeugführer/-innen eines Rettungswagens, als Notfallsanitäter künftig auch in Dresden zum Hauptbrandmeister (A9) befördert werden. Damit folgen wir als DFeuG einem Trend, der sich an anderen Standorten in Deutschland bereits etabliert hat, z B. Berlin oder auch Görlitz.

Das Ablegen der Prüfung und die damit einhergehende höhere Verantwortung müssen sich für unsere Kolleginnen und Kollegen lohnen. Bis zur Umsetzung unserer Forderung soll die Stadt Dresden ihren Feuerwehrleuten, die als Notfallsanitäter eingesetzt werden, eine monatliche Funktionszulage von 200 € zahlen.

Die derzeitige Rekrutierung von Rettungsassistenten/-innen, zur verkürzten Ausbildung zum Notfallsanitäter, verläuft unseres Erachtens unter diffusen Umständen. Zu dieser Einschätzung kamen wir, nachdem Mitglieder unserer Gewerkschaft sich meldeten und berichteten, dass mit Hinweis auf die künftige Entwicklung zur Unterschrift gedrängt wurden. Daher ist zu empfehlen, dass zu jedem Personalgespräch immer eine Person eures Vertrauens hinzugezogen werden kann.

Wir möchten als DFeuG nicht die Möglichkeit der Erweiterung des beruflichen Horizontes behindern. Im Gegenteil, wir begrüßen dieses Angebot, auch im Interesse der Sicherheit unserer Bevölkerung. 

Doch sollte jeder Kollege, jede Kollegin frei in der Entscheidung sein, einen neuen beruflichen Weg mit allen Konsequenzen zu gehen. 

Hier auch der Appell, den Auszubildenden die hierfür benötigte Zeit zur Verfügung zu stellen. Das 3 Wochen Theorie ausreichend sind, ist zu bezweifeln.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Klaus Peter Luge

Vorsitzender der DFeuG- Ortsgruppe Dresden

 

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