Liebe Kolleginnen und Kollegen,

uns erreichen immer mehr Anfragen zum Thema Rekrutierung und Aus- bzw. Fortbildung zum Notfallsanitäter/in, bei der Berufsfeuerwehr Dresden.

Als Fachgewerkschaft werden wir uns dafür einsetzen, dass Fahrzeugführer/-innen eines Rettungswagens, als Notfallsanitäter künftig auch in Dresden zum Hauptbrandmeister (A9) befördert werden. Damit folgen wir als DFeuG einem Trend, der sich an anderen Standorten in Deutschland bereits etabliert hat, z B. Berlin oder auch Görlitz.

Das Ablegen der Prüfung und die damit einhergehende höhere Verantwortung müssen sich für unsere Kolleginnen und Kollegen lohnen. Bis zur Umsetzung unserer Forderung soll die Stadt Dresden ihren Feuerwehrleuten, die als Notfallsanitäter eingesetzt werden, eine monatliche Funktionszulage von 200 € zahlen.

Die derzeitige Rekrutierung von Rettungsassistenten/-innen, zur verkürzten Ausbildung zum Notfallsanitäter, verläuft unseres Erachtens unter diffusen Umständen. Zu dieser Einschätzung kamen wir, nachdem Mitglieder unserer Gewerkschaft sich meldeten und berichteten, dass mit Hinweis auf die künftige Entwicklung zur Unterschrift gedrängt wurden. Daher ist zu empfehlen, dass zu jedem Personalgespräch immer eine Person eures Vertrauens hinzugezogen werden kann.

Wir möchten als DFeuG nicht die Möglichkeit der Erweiterung des beruflichen Horizontes behindern. Im Gegenteil, wir begrüßen dieses Angebot, auch im Interesse der Sicherheit unserer Bevölkerung. 

Doch sollte jeder Kollege, jede Kollegin frei in der Entscheidung sein, einen neuen beruflichen Weg mit allen Konsequenzen zu gehen. 

Hier auch der Appell, den Auszubildenden die hierfür benötigte Zeit zur Verfügung zu stellen. Das 3 Wochen Theorie ausreichend sind, ist zu bezweifeln.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Klaus Peter Luge

Vorsitzender der DFeuG- Ortsgruppe Dresden

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wurde am 01. Mai 2011, als Fachgewerkschaft für den Bereich Feuerwehr, gegründet.

Damals ein Affront.

Aber aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen dringend notwendig. Die Gründer unserer DFeuG wollten nicht länger hinnehmen, dass über ihre Köpfe hinweg verhandelt und entschieden wird.

Mit der Gründung der DFeuG wurde eine Fachgewerkschaft ins Leben gerufen, deren Expertise direkt aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsleitstellen und Rettungsdienst kommt, von der Basis- für die Basis.

Der Erfolg der DFeuG zeigt, dass die Einschätzung von damals richtig war! 

Kontinuierlich wurde gearbeitet, die Vertreter der DFeuG haben über die Presse und auf politischer Ebene Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten angesprochen. Es ist heute möglich, diese Wege direkt zu gehen. Nach anfänglicher Verwunderung wird die DFeuG wegen der vorhandenen Fachlichkeit heute als Gesprächspartner gerne gesucht. Unbürokratisch und offen für Neues, sach- und fachorientiert. Aber auch immer mit notwendigen Emotionen und dem unseren Berufsgruppen eigenen Stolz!

Jetzt, 8 Jahre nach Gründung der DFeuG, konnte in den Landesgruppen gefeiert und zurückgeblickt werden. Ursprünglich wurde unserer DFeuG prophezeit, dass es neben den bereits vorhandenen Arbeitnehmervertretungen keinen Platz und keine Notwendigkeit gibt, für eine besondere Fachgewerkschaft.

Heute wissen wir, eine Interessenvertretung, die die Praxis kennt, ist notwendiger denn je. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr muss für uns Mitarbeiter attraktiv bleiben. Die Tätigkeiten müssen finanziell wettbewerbsfähig bleiben! 

Es müssen die bereits vorhandenen Arbeitsschutzvorgaben umgesetzt werden! Die Arbeitszeitmodelle müssen arbeitnehmer- und familienfreundlich gestaltet werden! Es muss Vorsorge getroffen werden und Möglichkeiten geschaffen werden, um berufsbedingte Krankheiten abzusichern! 

Bisher konnte die DFeuG vieles anstoßen und Verständnis aufbauen. Unsere Expertise wird immer öfter eingefordert. Tarifverhandlungen, Beratungen der politischen Entscheidungsträger zu Feuerwehrfragen, Fragen zur Dienstplangestaltung, Möglichkeiten des speziellen Gesundheitsschutzes im Feuerwehrdienst, Presseanfragen zu Gewalt im Einsatzdienst oder großen Einsatzlagen- die DFeuG wird jetzt wahrgenommen!

In den letzten Jahren fand die Idee einer eigenen Fachgewerkschaft immer mehr Unterstützer, die DFeuG ist gewachsen und sie wächst stetig weiter. Unser hohes Engagement an der Basis spiegelt sich auch in den Personalräten wider. Regelmäßig steigt die Anzahl der Personalvertretungen, in denen unsere Stimme eine Wichtung erfährt, nicht selten stellen wir mittlerweile sogar den oder die Personalratsvorsitzenden. 

Der größte Erfolg war sicher der jetzt vollzogene Zusammenschluss der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft und des Berufsverbandes Feuerwehr, zur größten Interessenvertretung für den Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

Darauf wurde nun angestoßen, am 01.Mai. Und darüber können sich alle freuen, die Interesse an einer starken, authentischen Interessenvertretung aus ihrem Fachbereich haben- von der Kommune, über die Länder bis zur Bundesebene. 

Vielen Dank an unsere Kolleginnen und Kollegen. 

Und vielen Dank an die Gründer der DFeuG! Es fühlt sich gut an Eure Idee, der DFeuG, und sie tut gut!

Siegfried Maier

1.stellvertretender Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft kritisiert die geplante Zulage für 

Notfallsanitäter/in in Sachsen und Sachsen-Anhalt als nicht angemessen und unzureichend.

Grund hierfür ist der Referentenentwurf, bei denen Notfallsanitäter künftig pro aktiver Einsatzstunde im rettungsdienstlichen Notfalleinsatz eine Erschwerniszulage von 3 € bekommen sollen. „Solch eine Erschwerniszulage steht gegenüber der Verantwortung, die ein Notfallsanitäter trägt, in keinem Verhältnis“, so der Landesvorstand der DFeuG, in Sachsen. 

Die Ernennungzum Notfallsanitäter ist keine Erschwernis, sie spiegelt die per Notfallsanitätergesetz übertragene Verantwortung wieder. Und diese endet nicht gemessen in Zeit, sondern sie verpflichtet den Feuerwehrbeamten mit Staatsexamen Notfallsanitäter/in die erlernten Maßnahmen und Medikamente im rechtfertigenden Notstand und in eigener Verantwortung einzusetzen, um gesundheitliche Schäden abzuwenden und das Leben zu schützen. Diese Maßnahmen waren bisher nur einem Notarzt vorbehalten.

Das Führen solch einer Berufsbezeichnung setzt eine 3-jährige Ausbildung voraus, die mit einer Examensprüfung endet. Neben der Absolvierung der Laufbahnprüfung zum Berufsfeuerwehrmann und der vorab notwendigen Berufsausbildung bedeutet dies, dass alle Kolleginnen und Kollegen insgesamt mehr als 7 Jahre die Schulbank drücken. „In solch einer Zeit absolvieren Mediziner vergleichsweise ihr Studium“, so der Vorstand weiter, „sie dann mit solch einer unverhältnismäßig geringen Zulage abspeisen zu wollen ist absolut realitätsfremd!“

Die deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft fordert seit langem für Notfallsanitäter/in eine Besoldung nach A9, für Notfallsanitäter/in als Praxisanleiter A10 g.D. 

(A10 Sonderlaufbahn m.D.) und für Notfallsanitäter/in als leitender Praxisanleiter und/oder OrgL A11 g.D. (A11 Sonderlaufbahn m.D.) oder vergleichbare Entgeltgruppe bei Tarifbeschäftigten.

Durch diese Maßnahmen würden auch genügend Mitarbeiter motiviertwerden, die den Beruf Notfallsanitäter/in ergreifen möchten. Die resultierenden Kosten würden sich über die Rettungsdienstbedarfspläne in die Gebührensatzungen einrechnen lassen und seien somit durch die Kostenträger refinanziert.Ein Notfallsanitäter ist Fahrzeugführer, in seinen Händen liegt die Verantwortung für das Wohl seiner Patienten,dafür erwarten wir auch eine angemesseneBesoldung. Diese Forderung ist realistisch und nachvollziehbar, ihre Umsetzung sollte seitens der Politik auch bis spätestens 2021 erfolgen!

Vorstand DFeuG

-LG Sachsen-

 

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Mit Unverständnis und Missbilligung haben wir den Artikel „SACHSENS RETTER KOMMEN IMMER ÖFTER ZU SPÄT, MIT TEILS TÖDLICHEN FOLGEN“ (HTTPS://WWW.TAG24.DE/NACHRICHTEN/DRESDEN-TORGAU-SACHSEN-SACHSENS-RETTER-KOMMEN-IMMER-OEFTER-ZU-SPAET-MIT-TEILS-TOEDLICHEN-FOLGEN-1019037) in der Presse zur Kenntnis genommen und fordern hierzu eine Richtigstellung gegenüber unseren Kolleginnen und Kollegen in den Integrierten Rettungsleitstellen (IRLS), in Sachsen.

Tagtäglich leisten unsere Kolleginnen und Kollegen deutschlandweit in den Rettungsleitstellen hochengagiert einen der psychisch anspruchsvollsten Jobs, in dessen Mittelpunkt „der Mensch uns dessen Hilfeersuchen“ steht. 

Die hierfür zur Verfügung stehenden Ressourcen an Rettungsmitteln stehen in der heutigen Zeit meist in einem Missverhältnis zu den notwendigen Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF). Der Fehler ist hierbei nicht in den neuen Integrierten Rettungsleitstellen (IRLS) oder bei deren Mitarbeitern zu suchen, sondern in der Politik! Die Kolleginnen und Kollegen können nur die Rettungsfahrzeuge disponieren, die ihnen durch die Gebietskörperschaften zur Verfügung gestellt werden. Es ist klare Aufgabe der Politik, auf eine Anpassung des Rettungsdienstbereichsplanes hinzuwirken, damit die Hilfsfristen eingehalten werden. Seit Jahren steigen Notrufaufkommen stetig, eine damit einhergehende, notwendige Anpassung der Rettungsmittel erfolgte leider bisher nicht- eine Verfehlung der Politik und nicht der Kolleginnen und Kollegen in den Rettungsleitstellen (IRLS). 

Auch die in den Integrierten Rettungsleistellen genutzte Software kann nur optimal eingesetzt werden, wenn die Gebietskörperschaften auch die entsprechenden Daten zur Verfügung stellen, deren Ertüchtigung ist Aufgabe der zuständigen Gebietskörperschaft.

Das Politiker, die durch regelmäßige Anpassung der Bereichspläne die Vorhaltung entsprechend steuern müssten hier Kritik an der Arbeit der Rettungsleitstellen äußern, grenzt schon an eine Farce. Hier sei die Frage berechtigt, ob sich manch ein Politiker überhaupt seiner wirklichen Aufgaben bzw. Kontrollfunktion bewusst ist?!

Wir, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), versichern jedem Bürger der den Notruf 112 wählt, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den Rettungsleitstellen täglich voll engagiert ihr bestmöglichstes geben, um mit den zur Verfügung stehenden Rettungsmitteln jedem Hilfeersuchen schnellstmöglich die größte Hilfe zukommen zu lassen.

 

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