Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) mö chte sich bei allen Kolleg*innen für die Unterstützung unddas entgegengebrachte Vertrauen bei den Personalratswahlen der Bundeswehrfeuerwehr bedanken. Nur mit dieserHilfe war es möglich, dass unsere Fachgewerkschaft gleich an mehreren Standorten große Wahlerfolge erzielenkonnte: Auf Anhieb erkä mpften wir uns unter anderem vier Sitze im Gesamtpersonalrat.

„Ein toller Erfolg, der wieder einmal zeigt, dass unsere basisnahe, kompetente Arbeit geschä tzt wird. DieAufgaben und Anforderungen in unserem Beruf sind speziell und individuell. Das trifft auch auf die Sorgen undProbleme unserer Kolleg*innen zu“, so Udo Bingemann, neuer Vorsitzender des Gesamtpersonalrats derBundeswehrfeuerwehr.

„Fokussiert und lösungsorientiert werden wir nun die Umsetzung unserer Wahl- versprechen anpacken undgemeinsam Lö sungen erarbeiten“, so Bingemann weiter. Er hofft, dass die Personalratsarbeit kü nftig dem Slogander DFeuG folgt: Von der Basis fü r die Basis.

 

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Mit Sorge blickt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) auf die stetig steigenden Infektionszahlen und bemängelt die oft fehlende Bereitschaft der Dienstherren und Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter*innen regelmä ßig zu testen.

Dabei wü nschen sich immer mehr Kolleg*innen  aufgrund  ihrer  Einsatztä tigkeit regelmä ßige Tests. Tä glichtransportieren sie Menschen mit Corona-Verdacht oder bestä tigter COVID-19-Erkrankung.

„Fü r uns ist es weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass unseren Kolleginnen und Kollegen eine regelmä ßigeTestmö glichkeit verwehrt wird. Keiner von uns mö chte das Virus unbewusst in die eigene Familie tragen und soFamilienmitglieder, die womö glich zu einer Risikogruppe gehö ren, gefä hrden“, so Siegfried Maier,Bundesvorsitzender der DFeuG.

Schon jetzt kö nnen wir beobachten, dass Einheiten der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr aufgrund von Corona-Erkrankungen ausfallen. Der Schutz dieses systemrelevanten Bereichs muss vor der Frage des Geldes stehen.

Tests auf freiwilliger Basis bieten aber nur die wenigsten Dienstherren an. Maier sieht hier die Ministerien in derPflicht: In diesen schwierigen Zeiten muss die Aufrechterhaltung der Notfallversorgung und -rettung im Interesse derRegierung liegen.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft hält starre Haltung der Arbeitgeberseite, bei stark steigenden Infektionszahlen, für unangemessen und gefährlich!

 

Im Zusammenhang mit stockenden Tarifverhandlungen fanden letzte Woche deutschlandweit Streikmaßnahmen statt.

Wir bemängeln, dass Berufszweige vergessen werden, die im Frühjahr dafür gesorgt haben, dass die Sicherheitsarchitektur während des Lockdowns standgehalten hat.

Beschäftigte in der Pflege, medizinisches Fachpersonal, Feuerwehr- und Rettungskräften und andere systemrelevante Berufsgruppen, sind unerlässlich für ein funktionierendes Staatssystem.

In den Tarifergebnissen muss die Arbeitgeberseite jetzt zeigen, wie ernst sie und die Gesellschaft es mit der zur Schau getragenen Wertschätzung meinen.

Es scheint als wäre die zweite Corona Welle angekommen und die Infektionszahlen steigen, zum Teil in nie dagewesenen Dimensionen.

Das heißt die Sicherheitsarchitektur, mit den Menschen in den genannten Bereichen, wird sich erneut gegen Corona stemmen müssen und versuchen den Menschen zu helfen, wo es nur geht.

Wir kritisieren, dass die Arbeitgeberseite, es trotz dieser kritischen Situation zu Streikmaßnahmen kommen lässt. Durch eine mauernde Verhandlungstaktik werden zum Teil wichtige Zweige der Sicherheitsstruktur und Daseinsvorsorge lahmgelegt.

Dazu der Bundesvorsitzende der DFeuG, Siegfried Maier:

„Wir fordern die Arbeitgeberseite auf, die Sicherheit aller in den Vordergrund zu stellen und die Arbeit, die durch die Arbeitnehmer/innen geleistet wird, monetär wertzuschätzen.

Verhindern sie durch eine schnelle Einigung weitere Streiks und Arbeitskampfmaßnahmen.

Zeigen sie sich kompromissbereit für berechtigte Forderungen!

Es muss für Helfer und Gesellschaft erkennbar werden, dass das Klatschen und die Lobesreden ernst gemeint waren.“

Wer gute Arbeit und gute Arbeitnehmer/innen, in der für uns alle so wichtigen Daseinsvorsorge will, der muss auch gutes Geld bezahlen!


Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Der Bundesvorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft wurde heute darauf aufmerksam gemacht, dass in den sozialen Netzwerken ein offener Brief eines Hamburger Mitglieds kursiert.

In diesem Brief wird unter anderem betont, dass es innerhalb des Landesverbandes, im Bezug einer Zusammenarbeit mit dem Personalrat der BF Hamburg,zu Verunglimpfungen gekommen sei.

Wir möchten betonen, dass es sich hierbei um die Äußerung einer einzelnen Person handelt, deren Ziel die Klärung von Interna zu sein scheint.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesem offenen Brief und dieser Art und Weise.

Um die Vorwürfe in diesem Brief zu prüfen, wurde ein interner Vorgang eingeleitet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Maier

Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

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