Mit Sorge blickt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) auf das bevorstehende Silvesterfest: Regelmäßig gab es in der Vergangenheit Übergriffe und Anfeindungen gegenüber unseren Einsatzkräften. 

Zwiegespalten sieht der Vorsitzende Siegfried Maier auch das Verkaufsverbot von Feuerwerksartikeln. „Aus brandschutztechnischer Sicht ist dies sicherlich zu begrüßen, sinkt hierdurch das hohe Brandpotential aufgrund fehlerhafter Bedienung der Feuerwerkskörper“, so Maier. Gleichzeitig warnt er vor illegalen Böllern und Raketen, mit denen sich einige Bürger*innen eingedeckt haben: „Diese oft aus osteuropäischer Produktion stammenden Artikel verfügen in Deutschland über keine zertifizierte Zulassung. Die davon ausgehende Gefahr für Menschen wird leider sehr oft unterschätzt und birgt erhebliche, gesundheitliche Gefahren.“ 

Die DFeuG hofft gerade in diesem besonderen Jahr auf die Vernunft der Bevölkerung und bittet darum, den Einsatzkräften mit Wertschätzung und Dankbarkeit zu begegnen. Denn wir sind gern und jederzeit bereit, allen in Notlage geratenen Personen schnellstmöglich und hochprofessionell zu helfen.

Wir wünschen allen Bürger*innen einen guten Rutsch und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG)

 

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Ein in der vergangenen Woche aufgetauchter, als vertraulich eingestufter Entwurf, zur „Priorisierung der Bevölkerungsgruppen für eine COVID-19-Impfung unter Berücksichtigung der Impfziele“, sorgt bei der DFeuG für Unmut und Unverständnis.

Hiernach sollen, nach Bewertung der ständigen Impfkommission am Robert Koch – Institut (STIKO), Feuerwehreinsatzkräfte erst zu einem späteren Zeitpunkt gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft werden.

Die AG Gesundheit der DFeuG begrüßt die vordringliche Versorgung von Personen mit besonders hohem Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf, da dies auch primär unsere Rettungsdienstkräfte entlastet. Auch Berufsgruppen die aufgrund ihrer Tätigkeit in häufigem Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen stehen und damit ein besonders hohes arbeitsbedingtes Expositionsrisiko, trotz Schutzmaßnahmen, durch hohe Erregertransmission besitzen, müssen vorrangig geimpft werden.

Dennoch gehören Feuerwehren aus Sicht der AG, mit seinen angegliederten Rettungsdiensten und „First-Responder-Einheiten“, ebenfalls zur o.g. Berufsgruppe. Eine vorrangige Impfung kann so weiter zu einer Entlastung des Gesundheitssystems führen und zur Entspannung der Corona-Lage.

Marcus Bätge, Leiter der AG Gesundheit dazu: „Auch unsere Leute setzen sich täglich den zusätzlichen, erweiterten Gefährdungen durch das Virus aus. Zusätzlich können sie, gerade bei den immer noch täglich steigenden Zahlen an positiv getesteten Personen, schnell zu Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden, weitere Mitarbeiter und auch andere Patienten gefährden und das Gesundheitssystem schwächen“.

Neben den von uns geforderten, ausgeweitetem Schnelltestangebot bei den systemrelevanten Berufsgruppen von Feuerwehr und Rettungsdiensten, fordert die DFeuG jetzt auch eine Anpassung der STIKO –Matrix, mit einer höheren Priorisierung von Feuerwehreinsatzkräften bei der Corona-Schutzimpfung.

 

„Damit wir auch noch helfen können, wenn es anderen schlecht geht. Wer versorgt die Bürger, wenn wir nicht mehr helfen können“, schließt Bätge ab.

Bleibt gesund!

 

Eure AG Gesundheit Bund der DFeuG

 

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Mit Fassungslosigkeit und tiefer Bestürzung übermittelt die Deutsche Feuerwehr- Gewerkschaft allen Angehörigen, Familien und Freunden der Opfer in Trier ihr aufrichtiges Mitgefühl.

„In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei allen Betroffenen. Auch bei unseren Einsatzkräften, die solche Extremsituationen erleben und abarbeiten müssen“, so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der DFeuG. „Einsätze wie dieser bürgen nicht nur ein riesiges Gefahrenpotential für unsere Rettungskräfte, auch die psychischen Belastungen sind enorm und können entsprechende Spätfolgen nach sich ziehen“, so Maier weiter.

Wir bieten allen betroffenen Kolleg*innen über unser Netzwerk psychosoziale Notfallversorgung an.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) mö chte sich bei allen Kolleg*innen für die Unterstützung unddas entgegengebrachte Vertrauen bei den Personalratswahlen der Bundeswehrfeuerwehr bedanken. Nur mit dieserHilfe war es möglich, dass unsere Fachgewerkschaft gleich an mehreren Standorten große Wahlerfolge erzielenkonnte: Auf Anhieb erkä mpften wir uns unter anderem vier Sitze im Gesamtpersonalrat.

„Ein toller Erfolg, der wieder einmal zeigt, dass unsere basisnahe, kompetente Arbeit geschä tzt wird. DieAufgaben und Anforderungen in unserem Beruf sind speziell und individuell. Das trifft auch auf die Sorgen undProbleme unserer Kolleg*innen zu“, so Udo Bingemann, neuer Vorsitzender des Gesamtpersonalrats derBundeswehrfeuerwehr.

„Fokussiert und lösungsorientiert werden wir nun die Umsetzung unserer Wahl- versprechen anpacken undgemeinsam Lö sungen erarbeiten“, so Bingemann weiter. Er hofft, dass die Personalratsarbeit kü nftig dem Slogander DFeuG folgt: Von der Basis fü r die Basis.

 

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Mit Sorge blickt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) auf die stetig steigenden Infektionszahlen und bemängelt die oft fehlende Bereitschaft der Dienstherren und Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter*innen regelmä ßig zu testen.

Dabei wü nschen sich immer mehr Kolleg*innen  aufgrund  ihrer  Einsatztä tigkeit regelmä ßige Tests. Tä glichtransportieren sie Menschen mit Corona-Verdacht oder bestä tigter COVID-19-Erkrankung.

„Fü r uns ist es weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass unseren Kolleginnen und Kollegen eine regelmä ßigeTestmö glichkeit verwehrt wird. Keiner von uns mö chte das Virus unbewusst in die eigene Familie tragen und soFamilienmitglieder, die womö glich zu einer Risikogruppe gehö ren, gefä hrden“, so Siegfried Maier,Bundesvorsitzender der DFeuG.

Schon jetzt kö nnen wir beobachten, dass Einheiten der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr aufgrund von Corona-Erkrankungen ausfallen. Der Schutz dieses systemrelevanten Bereichs muss vor der Frage des Geldes stehen.

Tests auf freiwilliger Basis bieten aber nur die wenigsten Dienstherren an. Maier sieht hier die Ministerien in derPflicht: In diesen schwierigen Zeiten muss die Aufrechterhaltung der Notfallversorgung und -rettung im Interesse derRegierung liegen.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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