AG- Gesundheit der DFeuG empfiehlt G26.3 bzw. G31- Untersuchungen bei „geheilten“ Einsatzkräften, nach COVID-19-Infektion

Bezugnehmend auf einen aktuellen Bericht von https://www.rainews.it/, zu Langzeitschäden der Lungen, nach einer SARS-CoV-2-Infektion, empfiehlt die AGGesundheit der DFeuG  eine unverzichtbare und unverzügliche G26.3 bzw. G31 Untersuchung bei “geheilten” COVID-19-Patienten mit der Qualifikation AGT und Taucher, bevor sie wieder eingesetzt werden. 

In dem Artikel „Dauerhaft geschädigt“, wird von Patienten, mit „irreversiblen Schäden an der Lunge“ berichtet.

Laut Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig, sollen sich Personen mit entsprechenden Tätigkeiten, nach einer überstandenen Covid-19-Infektion, auf jeden Fall gründlich von einem Taucharzt untersuchen lassen, auch wenn sie nur leichte Symptome hatten und noch eine aufrechte Tauchtauglichkeitsuntersuchung haben.

Das Dokument findet ihr unter: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/04/tag-Coronavirus-Lungeschaden-Forschung-Uniklinik-Innsbruck-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.html?wt_mc=2.www.fb.undefined_ContentItem-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.&wt

Bleibt gesund!

Euer Bundesvorstand

Im Auftrag M.Bätge, AG Gesundheit

 

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#wirfüreuch #wirbleibenzuhause #flatthecurve

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Wir empfehlen allen Kolleginnen und Kollegen, analog zur Führung des Expositions-tagebuches für Brand- und Gefahrstoffeinsätze, auch Rettungsdiensteinsätze, mit Bezug zu Corona-Fälle, in einem Expositionstagebuch zu dokumentieren. 

Hintergrund sind die derzeit unbekannten möglichen gesundheitlichen Folgeschäden, die auch längerfristig durch das Virus ausgelöst werden können. 

Eine irreversible kardiale und/oder pulmonale Schädigung kann zurzeit medizinisch nicht ausgeschlossen werden. 

Entsprechende Erkrankungen führen zum Verlust der Einsatzdiensttauglichkeit nach G26.3, was wiederum i.d.R. eine Dienstuntauglichkeit nach sich zieht. 

Unter diesem Gesichtspunkt, verbunden mit dem Nachweis der berufsbedingten Erkrankung nach einem Einsatz, ist eine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand nicht ausgeschlossen. 

Wir empfehlen daher zur Sicherheit, diesen Nachweis derzeit selbst persönlich zu führen und entsprechend zu archivieren.

Das Dokument findet ihr unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Tagebuch_Kontaktpersonen.html

Bleibt gesund

Euer Vorstands

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft fordert die Bundesregierung auf, die „Corona Lage“ ab jetzt in die bundeseinheitlichen und bewährten Führungssysteme der Feuerwehren zu überführen. Mit dem Blick nach Bayern zeigt sich, wie zielführend es sein kann eine zentrale Stabsarbeit zu etablieren.

Die Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV 100) von Feuerwehr und Katastrophenschutz gewährleistet sowohl die Kommunale wie auch die Länderübergreifende Zusammenarbeit, als auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Einrichtungen und Behörden. Nach dieser sollte jetzt gearbeitet werden.

Eine Bewältigung der Situation auf Kommunal- oder Kreisebene ist nicht mehr möglich, wir sollten auf altbewährte und länderübergreifende Systeme zurückgreifen, um die anstehende Situation bestmöglich zu bewältigen. 

Nach den momentanen Festlegungen liegen die Führung und Leitung bei den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern. Diese haben oft nicht genügend Ressourcen und spezielle Fachexpertise im operativ Taktischen Bereich, um mit einer solchen Lage umzugehen. Mitschuld daran ist der Sparkurs der vorangegangenen Jahre in den gesamten Bereichen der Daseinsfürsorger, vor allem im Bereich der kritischen Infrastruktur. 

 „Die Sicherstellung einer einheitlich strukturierten Abarbeitung solch einer nationalen Notlage muss die oberste Priorität sein“, so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG). 

Dass dieses Führungssystem sich hierzu hervorragend eignet, hat rückblickend die Abarbeitung der Flüchtlingskrise, im Jahre 2015 gezeigt und die Jahrhunderthochwasser der vergangenen Jahre. 

Unsere Kolleginnen und Kollegen beklagen akut die derzeitigen Insellösungen der vielen Gesundheitsämter, allein in Berlin agieren hier 12 Gesundheitsämter dezentral und nebeneinander. Dies hemmt oft die präklinische Patientenversorgung und bindet unnötige Ressourcen bei Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie unserer Rettungsleitstellen. 

Unterschiedliche Systeme führen zu vermehrtem Personalbedarf und parallelem Arbeiten. DiePersonalressourcen der Feuerwehren, Rettungsdienste und Leitstellen sind momentan in einen kritischen Bereich. Hier muss alles unternommen werden, um die nächsten Wochen überstehen zu können. 

Es ist jetzt an der Zeit, um intelligent Personal einzuteilen, damit auch in den nächsten Wochen eine Versorgung sichergestellt werden kann. 

Wir raten der Politik dringend umzudenken, bevor es zu spät ist!

         Siegfried Maier                                                               Tobias Thiele

          Bundesvorsitzender                                                       Pressesprecher

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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TrauerDie Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft trauert mit den Kollegen der Feuerwehr Hamburg um unseren Kollegen. 

Mit Bestürzung und Fassungslosigkeit reagierten wir auf die Nachricht, dass unser Kollege im Urlaub seiner Corona-Infektion erlag. 

Es hat uns ein Kollege verlassen, dem nicht nur die Feuerwehr als Institution am Herzen lag, sondern auch die Menschen hinter der Uniform.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt insbesondere der Familien sowie den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Hamburg.  

In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei ihnen. 

               Siegfried Maier                                                                                 Daniel Dahlke

              Bundesvorsitzender                                                                        Vorsitzender Hamburg

 

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In letzter Zeit wurde immer wieder mit einem Auszug aus einem Urteil von 2016 versucht, der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) das Recht einer Gewerkschaft, auf Teilnahme an Personalversammlungen zu verwehren.
Zuletzt hat der Personalrat der Stadt Delmenhorst ein Verbot für eine DFeuG Teilnahme ausgesprochen. 

Dies haben wir nun zum Anlass genommen und unser Recht auf Teilnahme einer Personalversammlung per einstweiliger Verfügung erwirkt.
Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat nun entschieden: Eine Teilnahme ist zu gestatten. Als einer der Gründe wurde angegeben, dass die Deutsche Feuerwehr- Gewerkschaft, „...als Gewerkschaft im Sinne des Personalvertretungsrecht zu qualifizieren ist.“ Beschluss vom 20.02.2020 (9 B 418/20) 

Für uns war und ist nicht nachvollziehbar wieso Personalratsvorsitzende eine Teilnahme unserer Fachgewerkschaft auf der ordentlichen Personalversammlungen verhindern wollen und somit eine gerichtliche Entscheidung unumgänglich war. Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie am Beispiel der Stadt Delmenhorst bei den doch sehr speziellen Feuerwehr-Themen mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können, ist eine Teilnahme durch Fachgewerkschaften, aus unserer Sicht, an einer solchen Personalversammlung sinnvoll, notwendig und sogar rechtlich vorgesehen. 

Es ist für uns und unsere Kolleginnen und Kollegen immer wieder enttäuschend, dass Ressourcen vergeudet werden um vermeintliche Gegner zu „ärgern“, statt sachorientiert Probleme zu lösen. Dazu der Landesvorsitzende Niedersachsen der DFeuG, Harald Steinmann: „Es ist bezeichnend, mit welchen Mitteln hier gegen eine Fachgewerkschaft vorgegangen wird, um die eigentlichen Probleme nicht anfassen zu müssen. Eine Posse die jetzt hoffentlich beendet wurde!“ 

 

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