Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft unterstützt die Aktion „Verknallt an Silvester“ von Paulinchen e.V., der Initiative für brandverletzte Kinder:

Unter dem Motto „Verknallt an Silvester” findet am 7. Dezember zum zehnten Mal der „Tag des brandverletzten Kindes” statt und rückt insbesondere Unfallgefahren, ausgehend von Feuerwerkskörpern, in den Mittelpunkt.

„Wir haben in den letzten Jahren schwere Explosionsverletzungen durch Böller bei Kindern behandelt, insbesondere mit Handverletzungen und Teilamputationen von Fingern. Ein Problem dabei sind speziell Böller, die den deutschen Sicherheitsbedingungen nicht entsprechen“, betont Dr. Hans Lemke, leitender Arzt für schwerbrandverletzte im Klinikum Dortmund gGmbH.

„Gerade Jungs zwischen 8 und 15 Jahren bilden bei Unfällen mit Raketen und Böllern die Hochrisikogruppe. Nicht nur schwer verletzte Hände, sondern auch Gesicht, Augen, Ohren und Genitalen sind häufig betroffen“, sagt Adelheit Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V.„Fatal ist, dass die Kinder und Jugendlichen sich der dramatischen Folgen für ihr ganzes Leben nicht bewusst sind, deshalb ist Aufklärung sehr wichtig“, führt Adelheit Gottwald weiter aus.

Paulinchen ruft bundesweit Kliniken, Feuerwehren, Apotheken, Kitas, Praxen oder Einzelpersonen zum Mitmachen auf. Jeder kann sich rund um den 7. Dezember beteiligen, um auf Unfallgefahren hinzuweisen und Kinder und Jugendliche vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen zu schützen.

Auf der Webseite www.tag-des-brandverletzten-kindes.de werden neben Aktionsideen und kostenfreien Infomaterialien auch alle Veranstaltungen zum „Tag des brandverletzten Kindes“ auf einer Aktionskarte dargestellt.

Sicherheitstipps zu Silvester:

• Nur geprüftes Feuerwerk kaufen. Registrierungsnummer der BAM (0589) + CE-Zeichen.

• Kinder auf die Gefahren durch Feuerwerkskörper aufmerksam machen und nie alleine lassen!

• Böller niemals in Hosentaschen stecken, sie können sich durch Reibung entzünden.

• Einen großen Sicherheitsabstand zum Feuerwerk einhalten.

• Niemals Böller oder Raketen aus der Hand zünden.

• Silvesterraketen kippsicher aufstellen und nicht von Balkonen oder Fenstern abschießen!

• Raketen zu keiner Zeit auf Personen richten - Feuerwerk und Alkohol gehören nicht zusammen.

• Feuerwerkskörper nie selbst basteln oder manipulieren.

• Äste, Balkone oder andere Hindernisse dürfen nicht in die Flugbahn der Feuerwerkskörper sein.

• Auf Wunderkerzen für die Kleinen, die sich bis zu 1.200 Grad erwärmen können, verzichten. Knicklichter oder LED-Leuchtstäbe sind genauso lustig.

• Blindgänger niemals ein zweites Mal anzünden.

• Funktioniert das Feuerwerk nicht, mindestens 15 Minuten warten und sich in dieser Zeit nicht nähern. Danach kann das Feuerwerk zum Beispiel in einem mit Wasser gefüllten Eimer gelegt und anschließend im Hausmüll entsorgt werden.

• Das Abbrennen von Feuerwerk in geschlossenen Räumen ist streng verboten.

Paulinchen e.V. macht sich für kontrollierte Feuerwerke durch professionelle Veranstalter stark: Unfälle vermeiden und gleichzeitig die Umwelt schützen! 

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) hält die Idee, eine Straßenbahn in Düsseldorf wie ein modernes Löschfahrzeug zu bekleben, für eine sinnvolle Werbung und schlägt das der Stadt und Politik vor.

In Konkurrenz zu anderen Arbeitgebern, sollte sich die Landeshauptstadt etwas Originelles einfallen lassen, da in den nächsten Jahren eine Vielzahl an Einsatzkräften für die Feuerwehr benötigt wird.

Dieser auffällige Werbeträger auf Schienen, soll gerade junge Menschen ansprechen, sich für diesen verantwortungsvollen und einzigartigen Beruf bei der Feuerwehr zu entscheiden.

Dirk Viertelhaus Landesvorsitzender der DFeuG ist sich sicher: "So ein Eyecatcher, wird von sehr vielen Menschen wahrgenommen, fotografiert und in den Sozialen Netzwerken geteilt. Junge Leute benutzen täglich die Bahn, auf dem Weg zur Schule oder in die Stadt, damit könnte ihre Berufswahl erleichtert werden.“

Diese außergewöhnliche Personalwerbung hat auch über die Stadtgrenze hinaus eine große Wirkung, gerade in Feuerwehrkreisen werden solche coolen Ideen intensiv diskutiert. Welche Details die Werbung beinhalten soll, kann im Einzelnen von einer kreativen Gruppe erarbeitet werden.

Die Idee eine Straßenbahn im Feuerwehr Design zu bekleben ist nicht neu, damit haben schon ein paar Städte in der Bundesrepublik Werbung für ihre Feuerwehr und die ehrenamtliche Tätigkeit gemacht. 

DFeuG Landesgruppe NRW

Öffentlichkeitsarbeit 

DFeuG – Immer an der Basis! 

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Herzlichen Glückwunsch nach Erkrath, dort wurde den Kollegen der Liste Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wieder das Vertrauen geschenkt und sie sind im Personalrat der Stadt vertreten.

Die vorgezogenen Personalratswahlen waren erforderlich, da sich das alte Gremium aufgelöst hatte.

Erstaunlich bei dieser Wahl, die DFeuG war die einzige Gewerkschaft  die angetreten ist.  Alle anderen Kollegen/innen
in der Stadtverwaltung haben sich in freien Listen aufstellen lassen. Entgegen dem weitläufigen Trend, dass sich immer

weniger Kollegen/innen organisieren, darf sich die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft über ständig steigende Mitgliederzahlen freuen. 

Daher gewinnt die angemessene Wertschätzung unseres verantwortungsvollen Berufes bei immer mehr Kolleginnen und Kollegen an Bedeutung, sich

dafür in ihrer Dienststelle einzusetzen. Wir freuen uns über das Ergebnis in Erkrath und gehen motiviert in die
Personalratswahlen 2020 in NRW.Dem neu gewählten Personalratsgremium in Erkrath wünschen wir viel Erfolg
bei der Arbeit, bei konstruktive Gespräche und Diskussionen alles zum Wohle der Kollegen/innen. 

#Immer an der Basis #Mitmachgewerkschaft #Basisdemokratie #Teamwork

 Kampagne „Respekt?! Ja bitte!“

 

Als großen Meilenstein und wichtigen Erfolg blickt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, gemeinsam mit unserem Partner GdP, auf die letzte Woche stattgefundene Pressekonferenz, im Signal-Iduna Park zurück. Das enorme Interesse der Medienvertreter zeigt uns, wie wichtig die mediale Aufarbeitung dieser Problematik ist. 

Stetig verzeichnen wir die Zunahmen von respektlosem Verhalten gegenüber unseren Einsatzkräften. Dieses Problem ist längst kein Phänomen besonderer sozialer Brennpunkte, immer mehr zeigt sich, dass es sich vielmehr um ein globales Problem handelt, welches alle Einsatzkräfte betrifft, egal ob Feuerwehren, Rettungsdienste oder Polizei. Selbst unsere Kolleginnen und Kollegen in den Rettungsleitstellen berichten zunehmend über verbale Attacken bei der Notrufannahme.

Mit unserer Kampagne „Respekt?! Ja bitte!“ möchten wir allen Einsatzkräften eine gemeinsame Stimme geben und ihnen somit in der Öffentlichkeit Gehör verschaffen. Umgekehrt möchten wir der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, sich mit unseren Einsatzkräften solidarisch zu zeigen und ihnen so den Rücken zu stärken. 

Wir sind stolz, dass unsere kleinen Videobeiträge in den sozialen Medien einen hohen und guten Zuspruch erhalten, mittlerweile wurden unsere Videos mehr als 550.000-mal angeschaut. 

Neben der lokalen Politik der Stadt Dortmund hat auch der Leiter der Feuerwehr und Präsident des vfdb, Herr Dirk Aschenbrenner, seine Unterstützung zugesagt.

Wir werden weiter, gemeinsam nicht nur um Respekt und Anerkennung den Einsatzkräften gegenüber, sondern vor allem im täglichen Miteinander der Menschen untereinander im täglichen Miteinander der Menschen untereinander mit „Respekt?! Ja bitte!“ werben.

Unser Team zu Pressekonferenz v.l.: Thorsten Gedaschke (Ltr. Öffentlichkeitsarbeit NRW); Tobias Thiele (Pressesprecher u. Öffentlichkeitsarbeit DFeuG); Andreas Jedamzik (stellv. LG Vorsitzender NRW); Dirk Viertelhaus (Vorsitzender LG NRW); Dirk Aschenbrenner (Präsident vfdb und Fachbereichsleiter Feuerwehr Dortmund); Dr. Hans Lemke (ÄLRD Dortmund) ; Siegfried Maier (stellv. Bundesvorsitzender DFeuG)

 

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Gewerkschaft hat bereits vor drei Jahren Alarm geschlagen, dass dringend Personal bei der Feuerwehr gebraucht wird 

Wütend und enttäuscht sind viele Düsseldorfer Feuerwehrleute, dass sie jetzt die Fehler der Verwaltung der vergangenen Jahre ausbaden müssen. Ihre Perspektive, weiter dauerhafte Mehrarbeit für die nächsten Jahre, bis auch nur annähernd ausreichend Personal vorhanden ist. Wir befürchten, dass sich die Mehrbelastung der Mitarbeiter schädlich auf die Gesundheit auswirkt. Häufiger Dienst, zu wenige Erholungsphasen und auch das Familienleben leidet erheblich darunter. Der Personalmangel war absehbar, darauf hat die Gewerkschaft bereits vor drei Jahren die Politiker im Stadtrat in einem offenen Brief aufmerksam gemacht. Aufgrund der steigenden Bevölkerungs- und Einsatzahlen in Düsseldorf, alten Rettungsdienstbedarfspläne hätten die Verantwortlichen viel eher reagieren müssen. Dass jetzt Mehrarbeitsstunden angeordneten werden, bedeutet die Beamten werden gezwungen Überstunden zu machen um das fehlende Personal zu ersetzen, darüber sind sehr viele Kollegen verärgert. Auch dringend notwendige Fortbildungen sollen aus der Freizeit, gegen Mehrarbeitsvergütung absolviert werden. Hier hat der Dienstherr die Verantwortung und die Fürsorgepflicht auf den Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter zu achten und sich an die geltende EU Richtlinie 2003/88/ EG der Arbeitszeit zuhalten. Die wöchentliche Arbeitszeit von 48 Stunden einschließlich Mehrarbeit darf im Jahresdurchschnitt nicht überschritten werden, so steht es in der landesweit geltenden Arbeitszeitverordnung Feuerwehr (AzVoFeu). 

Zum Jahresende schätzen wir, werden sich um die 100.000 Überstunden bei den Kolleginnen und Kollegen angehäuft haben, die nicht entgegen dem Wunsch der Feuerwehrbeamten in Freizeit ausgeglichen werden können. Die jetzigen Neueinstellungen werden gerade einmal die Kollegen ersetzen, die in den nächsten Jahren in Pension gehen. Darüber hinaus wird aber weiteres Personal dringend benötigt, wir gehen von rund 80 Beamten aus. Uns ist bekannt dass der Arbeitsmarkt an Feuerwehrpersonal leergefegt ist, da keine Feuerwehr über Bedarf ausgebildet hat. Es muss nun endlich nach vertretbaren Lösungen gesucht werden, um weitere dauerhafte, rechtswidrige Mehrarbeit zu vermeiden und die Gesundheit der Einsatzkräfte zu schützen. 

Rückfragen gerne an die DFeuG Geschäftsstelle NRW

Tel.: 0212 64 56 48 55

 

Öffentlichkeitsarbeit DFeuG NRW 

 

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Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) begrüßt alle 
Brandmeister- Anwärter (m/w/d) die am 1.Oktober ihre Ausbildung begonnen haben.


Du hast Dich für den angesehensten Beruf in der Bevölkerung entschieden.

Eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Ausbildung liegt nun vor dir. Das dieser einzigartige Beruf in Zukunft weiter attraktiv bleibt, dafür setzen wir uns als Fachgewerkschaft bei der Politik ein. Von großer Bedeutung für uns sind eine angemessene Bezahlung, eine verbesserte Heil- und Gesundheitsfürsorge sowie faire Arbeitsbedingungen.

Diese Themen sind Dir auch wichtig, dann entscheide Dich für die Gewerkschaft, die von Kollegen für Einsatzkräfte an der Basis tätig ist.
Anwärter (m/w/d) und Auszubildende zahlen monatlich einen Beitrag von 1,- Euro und dieser Mehrwert beinhaltet verschiedene Versicherungsleistungen. 

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