Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) verurteilt die Übergriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen von Feuerwehr und Rettungsdienst, in Dietzenbach, auf das Schärfste! Hier wurden letzte Nacht gezielt Rettungskräfte angegriffen, vorsätzlich Feuer gelegt um sie anschließend mit Steinen zu bewerfen. Hierbei ist davon auszugehen, dass die Feuer gezielt gelegt wurden, um die Einsatzkräfte anzulocken.


Solch ein Verhalten ist absolut nicht zu tolerieren, wir erwarten von der Justiz, diese gewalttätigen Personen mit der vollen Härte unserer Gesetze zu bestrafen. 

„Unsere Rettungskräfte sind da, um Menschen zu helfen, sie kommen als Freund und Helfer. Sie bei Ausübung ihres Jobs zu behindern oder gar zu bedrohen muss konsequent durch die Justiz verfolgt werden, solche Straftäter gehören ins Gefängnis“, so Tobias Thiele, Pressesprecher der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft. Wir können von Glück reden, dass keine Rettungskräfte verletzt wurden.

Von der Politik erwarten wir hierzu nicht mehr nur Lippenbekenntnisse, sondern endlich Taten. Nicht ein höherer Strafenkatalog ist das Ziel, sondern die geradlinige Strafverfolgung durch unsere Gerichte. Es schreckt keinen Straftäter ab, wenn sein Verhalten von überlasteten Gerichten anschließend als Bagatellfall abgehandelt wird. 

Solche Ergebnisse werden von unseren Rettungskräften immer wieder mit Unverständnis zur Kenntnis genommen und führt zu einer enormen Dunkelziffer, da viele Kolleginnen und Kollegen respektlose Handlungen im Einsatz, aus Frustration, gar nicht mehr melden. 

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft hat hierzu eine Kampagne ins Leben gerufen, um in der Bevölkerung wieder für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften, zu werben. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.respekt-ja-bitte.de

Tobias Thiele

Pressesprecher DFeuG

 

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AG- Gesundheit der DFeuG empfiehlt G26.3 bzw. G31- Untersuchungen bei „geheilten“ Einsatzkräften, nach COVID-19-Infektion

Bezugnehmend auf einen aktuellen Bericht von https://www.rainews.it/, zu Langzeitschäden der Lungen, nach einer SARS-CoV-2-Infektion, empfiehlt die AGGesundheit der DFeuG  eine unverzichtbare und unverzügliche G26.3 bzw. G31 Untersuchung bei “geheilten” COVID-19-Patienten mit der Qualifikation AGT und Taucher, bevor sie wieder eingesetzt werden. 

In dem Artikel „Dauerhaft geschädigt“, wird von Patienten, mit „irreversiblen Schäden an der Lunge“ berichtet.

Laut Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig, sollen sich Personen mit entsprechenden Tätigkeiten, nach einer überstandenen Covid-19-Infektion, auf jeden Fall gründlich von einem Taucharzt untersuchen lassen, auch wenn sie nur leichte Symptome hatten und noch eine aufrechte Tauchtauglichkeitsuntersuchung haben.

Das Dokument findet ihr unter: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/04/tag-Coronavirus-Lungeschaden-Forschung-Uniklinik-Innsbruck-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.html?wt_mc=2.www.fb.undefined_ContentItem-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.&wt

Bleibt gesund!

Euer Bundesvorstand

Im Auftrag M.Bätge, AG Gesundheit

 

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#wirfüreuch #wirbleibenzuhause #flatthecurve

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Der derzeitigen Situation geschuldet hat der Hessische Landestag heute per Gesetz beschlossen, dass die Personalratswahlen in Hessen auf 2021 verschoben werden müssen.
Die bisherigen Personalvertretungen vertreten weiterhin, über den 31.05.2020 bis längstens zum 31. Mai 2021, die Interessen aller Mitarbeiter in den Ämtern und Betrieben.

„Wir sehen die Entscheidung derzeit als richtig und alternativlos“, so Sven Ziegler, Landesgruppenvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft in Hessen. „Oberste Priorität hat und wird in der nächsten Zeit die Bewältigung der Corona-Lage haben. Dies fordert von unseren Kolleginnen und Kollegen alle Kraft. In solch einer Situation ist keine Zeit für Wahlkampf, hier werden alle Kräfte derzeit in der Bewältigung der Lage gebündelt und benötigt“, so Ziegler weiter.

Sobald sich die derzeitige Einsatzlage entspannt werden wir alle Kolleginnen und Kollegen über die weitere Vorgehensweise informieren, möchten uns aber auch an dieser Stelle schon einmal für Euer Engagement bedanken und hoffen, dass IHR auch 2021 genauso engagiert seid, eure Kolleginnen und Kollegen in der örtlich zuständigen Personalvertretung zu repräsentieren.

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen, Angehörigen, Freunden und Verwandten besonders viel Gesundheit

Euer Landesgruppenvorstand der DFeuG Hessen

Sven Ziegler 

Landesgruppenvorsitzender DFeuG Hessen

 

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Wir empfehlen allen Kolleginnen und Kollegen, analog zur Führung des Expositions-tagebuches für Brand- und Gefahrstoffeinsätze, auch Rettungsdiensteinsätze, mit Bezug zu Corona-Fälle, in einem Expositionstagebuch zu dokumentieren. 

Hintergrund sind die derzeit unbekannten möglichen gesundheitlichen Folgeschäden, die auch längerfristig durch das Virus ausgelöst werden können. 

Eine irreversible kardiale und/oder pulmonale Schädigung kann zurzeit medizinisch nicht ausgeschlossen werden. 

Entsprechende Erkrankungen führen zum Verlust der Einsatzdiensttauglichkeit nach G26.3, was wiederum i.d.R. eine Dienstuntauglichkeit nach sich zieht. 

Unter diesem Gesichtspunkt, verbunden mit dem Nachweis der berufsbedingten Erkrankung nach einem Einsatz, ist eine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand nicht ausgeschlossen. 

Wir empfehlen daher zur Sicherheit, diesen Nachweis derzeit selbst persönlich zu führen und entsprechend zu archivieren.

Das Dokument findet ihr unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Tagebuch_Kontaktpersonen.html

Bleibt gesund

Euer Vorstands

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft fordert die Bundesregierung auf, die „Corona Lage“ ab jetzt in die bundeseinheitlichen und bewährten Führungssysteme der Feuerwehren zu überführen. Mit dem Blick nach Bayern zeigt sich, wie zielführend es sein kann eine zentrale Stabsarbeit zu etablieren.

Die Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV 100) von Feuerwehr und Katastrophenschutz gewährleistet sowohl die Kommunale wie auch die Länderübergreifende Zusammenarbeit, als auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Einrichtungen und Behörden. Nach dieser sollte jetzt gearbeitet werden.

Eine Bewältigung der Situation auf Kommunal- oder Kreisebene ist nicht mehr möglich, wir sollten auf altbewährte und länderübergreifende Systeme zurückgreifen, um die anstehende Situation bestmöglich zu bewältigen. 

Nach den momentanen Festlegungen liegen die Führung und Leitung bei den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern. Diese haben oft nicht genügend Ressourcen und spezielle Fachexpertise im operativ Taktischen Bereich, um mit einer solchen Lage umzugehen. Mitschuld daran ist der Sparkurs der vorangegangenen Jahre in den gesamten Bereichen der Daseinsfürsorger, vor allem im Bereich der kritischen Infrastruktur. 

 „Die Sicherstellung einer einheitlich strukturierten Abarbeitung solch einer nationalen Notlage muss die oberste Priorität sein“, so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG). 

Dass dieses Führungssystem sich hierzu hervorragend eignet, hat rückblickend die Abarbeitung der Flüchtlingskrise, im Jahre 2015 gezeigt und die Jahrhunderthochwasser der vergangenen Jahre. 

Unsere Kolleginnen und Kollegen beklagen akut die derzeitigen Insellösungen der vielen Gesundheitsämter, allein in Berlin agieren hier 12 Gesundheitsämter dezentral und nebeneinander. Dies hemmt oft die präklinische Patientenversorgung und bindet unnötige Ressourcen bei Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie unserer Rettungsleitstellen. 

Unterschiedliche Systeme führen zu vermehrtem Personalbedarf und parallelem Arbeiten. DiePersonalressourcen der Feuerwehren, Rettungsdienste und Leitstellen sind momentan in einen kritischen Bereich. Hier muss alles unternommen werden, um die nächsten Wochen überstehen zu können. 

Es ist jetzt an der Zeit, um intelligent Personal einzuteilen, damit auch in den nächsten Wochen eine Versorgung sichergestellt werden kann. 

Wir raten der Politik dringend umzudenken, bevor es zu spät ist!

         Siegfried Maier                                                               Tobias Thiele

          Bundesvorsitzender                                                       Pressesprecher

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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