OVG- Beschluss im Eilverfahren zum Thema: Weisung zur Teilnahme an der Ausbildung zum Notfallsanitäterin bzw. Notfallsanitäter, sowie der Beantragung- und Annahme der Urkunde zum Führen der Berufsbezeichnung der Notfallsanitäterin bzw. des Notfallsanitäters

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Euch über den aktuellen Sachstand bezüglich der von uns unterstützten gerichtlichen Überprüfung der Rechtmäßigkeit der dienstlichen Weisung, zur Teilnahme an der Ausbildung zum Notfallsanitäter sowie der Beantragung- und Annahme der Urkunde zum Führen der Berufsbezeichnung der Notfallsanitäterin bzw. des Notfallsanitäters, informieren.

Um eine zeitnahe Entscheidung durch das Gericht zu erhalten, wurde ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht Hamburg eingereicht, der negativ beschieden wurde. Hiergegen richtete sich eine Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht Hamburg. Mit Beschluss vom 12.04.2018 sah das Gericht hier die Eilbedürftigkeit gegen die Weisung ebenfalls als nicht gegeben an. Eine abschließende Klärung der Angelegenheit ist damit allerdings nicht verbunden, weil im Rahmen eines Eilverfahrens keine tiefergehende Prüfung durch das Gericht erfolgt. Hierzu wäre die gerichtliche Entscheidung in einem Klageverfahren (Hauptsacheverfahren) abzuwarten.

Weiterlesen: Information zur Teilnahme am EG1 Notfallsanitäter

7 Jahre nach der Gründung der ersten und einzigen Fachgewerkschaft von und für Feuerwehrkollegen wurde am 01.Mai 2018 die Landesgruppe Thüringen gegründet.

Ziel der Kolleginnen und Kollegen in Thüringen ist eine eigene und freie Fachgewerkschaft für die Berufs-, Werk-, Betriebs-, Flughafen- und Hauptamtlichen Feuerwehrleute sowie die Kolleginnen und Kollegen der Rettungsleitstellen und Brandschutzämter!

Durch unsere Arbeit in der Politik und der Öffentlichkeit ist bekannt, dass das Ansehen der Feuerwehrleute in der Gesellschaft immens ist, der Verdienst aber trotz größer werdender Aufgabengebiete extrem schmal bleibt. Und das bei rasant steigenden Anforderungen an die Feuerwehrleute. Streichungen, Kürzungen und Drangsalierungen gefährden dabei Moral und Einsatzbereitschaft der Helfer.

„Längst wird die Arbeit dieser Vertretung der Feuerwehrleute im politischen Raum, auch in den Gremien der EU anerkannt. Die DFeuG ist in Sachen Feuerwehr als Experte angesehen, nun soll dieser Schritt auch gegenüber der Landespolitik in Thüringen erfolgen“, so der Landesgruppenvorsitzende, Andreas Kacsur.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) ist eine starke Interessenvertretung, an deren Spitze immer ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau, also Kollegen von der Basis stehen, die die Interessen der eigenen Berufskollegen vertreten.

Landesvorstand TH

Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Landesgruppenvorsitzender: Andreas Kacsur; stellv. LG Vorsitzender: Tobias Braun; stellv. LG Vorsitzender: Andre Thon; Mittelverwalter Martin Schmidt; Schriftführer: Sven Fiebrich; Presse- und Öffentlichkeit: Ronny Böhm; Beisitzer: Birte Heß; Beisitzer: Martin Schmidt; Beisitzer: Pascal Kessler; Beisitzer: Christoph Hohlbein.

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Wer eine private Berufs- bzw. Dienstunfähigkeits-Versicherung abgeschlossen hat, der sollte auch das klein gedruckte im Vertragstext beachten.

Viele Versicherer haben darin festgeschrieben, dass Leistungen bereits dann erbracht werden, wenn„nur“ eine längere Dienstunfähigkeit aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung vorliegt.

Auch bei vorzeitigem Ruhestand aufgrund krankheitsbedingter Berufs- bzw. Dienstunfähigkeit sollte man frühzeitig den Versicherer einschalten. Leistungen werden oftmals nicht erst dann erbracht, wenn das aktive Dienstverhältnis beendet ist, sondern bereits rückwirkend zum Zeitpunkt des Eintrittes der Erkrankung bzw. Verletzung.

In zwei konkreten Fällen konnten wir für Kollegen folgendes erreichen:

Weiterlesen: AG Gesundheit informiert! - BU / DU leistet bereits bei längerer Erkrankung

Heute hat die DFeuG Hamburg einen neuen Landesvorstand gewählt. Dieser Schritt wurde im Hinblick auf die im Mai 2018 anstehende Verschmelzung des Berufsverbandes Feuerwehr mit der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft nötig.

Der Landesvorsitzende Daniel Dahlke, seine beiden Stellvertreter Ulf Grapentien und Jörg Ristau, der für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständige Sebastian Oberfichtner, Schatzmeister Heiko Jänsch und Schriftführer Andreas Pritschens werden von einer Beisitzerin und 6 Beisitzern unterstützt.

Vorstand HH 2018 1200px

Dazu der neu gewählte Landesvorsitzende Daniel Dahlke: „Mich freut es ungemein, dass mir neben den Kolleginnen und Kollegen des Berufsverbandes Feuerwehr in Hamburg nun auch die Kolleginnen und Kollegen der DFeuG Hamburg das Vertrauen ausgesprochen haben, sie zielgerichtet und erfolgreich zu vertreten. Unser Augenmerk wird vor allem auf einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Feuerwehrleute und der Beschäftigten bei den Hamburger Feuerwehren liegen.“

Die DFeuG Hamburg hat mit diesem Schritt ihre Kräfte gebündelt, um sich für die Kolleginnen und Kollegen, ob verbeamtet oder beschäftigt, einzusetzen. Als herausragende Themen bewegen wir zurzeit:

  • Schutz der Kolleginnen und Kollegen vor krebserregenden und gesundheitsschädlichen Stoffen
  • Schutz vor Gewalt gegen Rettungskräfte,
  • Anpassung der Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit
  • Reduzierung der stetig steigenden Belastungen im Bereich des Rettungsdienstes.

Wir gehen davon aus, dass diese Neubesetzung und die nach innen stattfindende Zusammenführung der Kräfte sich nachhaltig positiv auf das Arbeitsleben sowie das soziale Umfeld unserer Kolleginnen und Kollegen auswirken wird.

 

Pressemitteilung als PDF...

 

Kriminologen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben im Jahr 2017 Rettungskräfte in NRW zu ihren Gewalterfahrungen befragt. Der Abschlussbericht zu der Studie wurde jetzt vorgestellt.
Der Studie zufolge wurden 92 Prozent der Rettungskräfte wie Notärzte, Notfallsanitäter und Rettungsassistenten im zurückliegenden Jahr im Dienst angepöbelt, 26 Prozent wurden Opfer körperlicher Übergriffe. Die Forscher plädieren dafür, die Rettungskräfte in Aus- und Fortbildung besser auf kritische Konfliktsituationen vorzubereiten.

Prof. Dr. Thomas Feltes und Marvin Weigert vom Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft der RUB hatten 4.500 Rettungskräfte aus Nordrhein-Westfalen befragt.

Weiterlesen: AG Gesundheit informiert! - Studie in NRW Gewalt gegen Rettungskräfte

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