Information Mitgliederversammlung 2020

Liebes Mitglied,

aufgrund der aktuellen Coronalage gehen wir davon aus, dass die diesjährige Versammlung des Landesverbands Hamburg online stattfinden wird. Nichtsdestotrotz versuchen wir auch eine Präsentsveranstaltung zu organisieren.

Momentan loten wir die Möglichkeiten eines Streams, sowie die Möglichkeit von Onlinewahlen aus. Wir hoffen, dass es Software-Anbieter gibt, die eine rechtssichere Lösung anbieten.

Für eine Onlinelösung brauchen wir dringend deine aktuelle E-Mailadresse. Diese kannst du auf unserer Homepage unter: https://dfeug.de/index.php/mitgliedsdaten-aendern.html, aktualisieren.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft hält starre Haltung der Arbeitgeberseite, bei stark steigenden Infektionszahlen, für unangemessen und gefährlich!

 

Im Zusammenhang mit stockenden Tarifverhandlungen fanden letzte Woche deutschlandweit Streikmaßnahmen statt.

Wir bemängeln, dass Berufszweige vergessen werden, die im Frühjahr dafür gesorgt haben, dass die Sicherheitsarchitektur während des Lockdowns standgehalten hat.

Beschäftigte in der Pflege, medizinisches Fachpersonal, Feuerwehr- und Rettungskräften und andere systemrelevante Berufsgruppen, sind unerlässlich für ein funktionierendes Staatssystem.

In den Tarifergebnissen muss die Arbeitgeberseite jetzt zeigen, wie ernst sie und die Gesellschaft es mit der zur Schau getragenen Wertschätzung meinen.

Es scheint als wäre die zweite Corona Welle angekommen und die Infektionszahlen steigen, zum Teil in nie dagewesenen Dimensionen.

Das heißt die Sicherheitsarchitektur, mit den Menschen in den genannten Bereichen, wird sich erneut gegen Corona stemmen müssen und versuchen den Menschen zu helfen, wo es nur geht.

Wir kritisieren, dass die Arbeitgeberseite, es trotz dieser kritischen Situation zu Streikmaßnahmen kommen lässt. Durch eine mauernde Verhandlungstaktik werden zum Teil wichtige Zweige der Sicherheitsstruktur und Daseinsvorsorge lahmgelegt.

Dazu der Bundesvorsitzende der DFeuG, Siegfried Maier:

„Wir fordern die Arbeitgeberseite auf, die Sicherheit aller in den Vordergrund zu stellen und die Arbeit, die durch die Arbeitnehmer/innen geleistet wird, monetär wertzuschätzen.

Verhindern sie durch eine schnelle Einigung weitere Streiks und Arbeitskampfmaßnahmen.

Zeigen sie sich kompromissbereit für berechtigte Forderungen!

Es muss für Helfer und Gesellschaft erkennbar werden, dass das Klatschen und die Lobesreden ernst gemeint waren.“

Wer gute Arbeit und gute Arbeitnehmer/innen, in der für uns alle so wichtigen Daseinsvorsorge will, der muss auch gutes Geld bezahlen!


Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

Text als PDF

Der Bundesvorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft wurde heute darauf aufmerksam gemacht, dass in den sozialen Netzwerken ein offener Brief eines Hamburger Mitglieds kursiert.

In diesem Brief wird unter anderem betont, dass es innerhalb des Landesverbandes, im Bezug einer Zusammenarbeit mit dem Personalrat der BF Hamburg,zu Verunglimpfungen gekommen sei.

Wir möchten betonen, dass es sich hierbei um die Äußerung einer einzelnen Person handelt, deren Ziel die Klärung von Interna zu sein scheint.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesem offenen Brief und dieser Art und Weise.

Um die Vorwürfe in diesem Brief zu prüfen, wurde ein interner Vorgang eingeleitet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Maier

Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

Am Mittwoch vergangener Woche hat eine Wachabteilung Dienst mit einem Kollegen verrichtet, bei dem am Freitag bekannt wurde, dass er Covid-19 positiv ist. Trotz dieser Tatsache musste die gesamte Wachabteilung am Samstag ihren bevorstehenden Dienst antreten.

Diese Entscheidung ist für uns als Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft Hamburg und die Kolleginnen und Kollegen nicht nachvollziehbar, da in weniger kritischen Fällen wesentlich restriktiver vorgegangen wurde. Erst nach drei Tagen hat man entschieden, dass eine Vielzahl der Kolleginnen und Kollegen in Quarantäne müssen, mit allen daraus resultierenden Folgen für die Betroffenen und deren Familien.

Wir können nur feststellen, dass kein nachvollziehbares und transparentes Handeln der Entscheidungsträger innerhalb der Feuerwehrführung erkennbar ist. Hier hätte ein sichtbar professionelles Handeln dazu beitragen können, dass die Fürsorgepflicht des Dienstherrn nicht nur Worte im Beamtengesetz sind, sondern gelebte Praxis.

Jedem von uns, den Feuerwehrmännern und Frauen der Feuerwehr Hamburg ist bewusst, dass dieser Beruf gefahrengeneigt ist. Wir haben aber auch den Anspruch nicht unsere Angehörigen, durch zögerliches Handeln unserer Führungskräfte auf oberer Führungsebene, zu verunsichern und schlimmstenfalls zu gefährden.

Deshalb fordert die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft Hamburg die Amtsleitung auf:

 

• Dieses Ereignis zum Anlass nehmen, um transparent und zielgerichtet einen Leitfaden für das Vorgehen bei Infektionsfällen an Dienststellen, im Sinne der Kolleginnen und Kollegen zu erarbeiten.

• Ein Kommunikationskonzept zu erstellen, um zielgerichtet den Informationsbedarf der Kolleginnen und Kollegen zu decken.

• Zu prüfen, ob eine in sich geschlossene Wachabteilung nicht als ein Cluster zu werten ist und die zu treffende Maßnahmen danach auszurichten sind.

Für den Vorstand

Daniel Dahlke

Gute Nachrichten für alle Notfallsanitäter*innen - Bundeskabinett erlaubt Ausnahme vom Heilpraktikergesetz für Notfallsanitäter

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, unsere intensiv geführten Gespräche haben sich gelohnt! 

Parallel zum Berufsverband Rettungsdienst (BDRD) haben wir in den letzten Monaten mehrfach Gespräche mit der Politik geführt um zeitnah eine sinnvolle, praxisorientierte Änderung des Notfallsanitätergesetzes zu erreichen, um mehr Rechtssicherheit für unsere Kolleg*innen zu schaffen.

Nun können wir mit Stolz berichten, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat, das Bundeskabinett dem Entwurf bereits zugestimmt hat. Vorausgesetzt der Zustimmung des Bundesrates kann das novellierte Gesetz vermutlich im Frühjahr 2021 in Kraft treten.

Detaillierte Erläuterungen könnt ihr dem unten angefügten Link, der Erläuterung des SK-Verlages entnehmen.

 https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/bundeskabinett-erlaubt-ausnahme-vom-heilpraktikergesetz-fuer-notfallsanitaeter.html

 

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