Der in der Presse veröffentlichte Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) löst unter den Kolleg*innen großes Erstaunen aus.

In diesem Entwurf wird zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst unterschieden. Die Angehörigen der Feuerwehren sind in der veröffentlichten Tabelle zur Priorität der Impfgruppen in der Gruppe „gering erhöht“ eingestuft. Die Angehörigen des Rettungsdienstes werden, je nach Aufgabengebiet, drei bzw. vier Priorisierungsgruppen höher eingestuft.

 

In dieser Priorisierungstabelle wurde vergessen, dass der größte Teil der Berufsfeuerwehren in Deutschland aktiv im Rettungsdienst tätig ist. Zusätzlich helfen die Feuerwehren bei sogenannten First-Responder-Einsätzen den Kräfte der Rettungsdienste jeden Tag. Die Feuerwehren in Deutschland haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und unterstützen die gesamte nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr.

 

„Wir haben bereits bei den COVID-19-Testempfehlungen erlebt, dass die Mitarbeiter*innen der kritischen Infrastruktur Feuerwehr Corona-Reihentestungen nicht in Anspruch nehmen können. Dies war für uns Anlass Kooperationspartner zu suchen, die für unsere Mitglieder günstigere Corona-Schnelltests anbieten. Mit solchen Test können die Kolleg*innen Familienbesuche mehr genießen. Denn wir wissen nie, was wir von der Straße mit nach Hause bringen“, so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG).

Gerade der Rettungsdienst in den Ballungsräumen braucht die Kräfte der Feuerwehr. Deswegen fordert die DFeuG: Der Entwurf muss dringend noch einmal überarbeitet werden. 

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