Siegfreid MaierDie Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) hat eine neue Spitze: Siegfried Maier aus Bayern wurde auf der diesjährigen Bundeshauptversammlung zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. 

Er löst DFeuG-Mitbegründer Ingo Schäfer aus Solingen ab.

Maiers Ziel: Die Arbeitsbedingungen von hauptamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern, Beschäftigen im Rettungsdienst und in Rettungsleitstellen und Werkfeuerwehren zu verbessern.

Der Familienvater war mehr als 20 Jahre im Einsatzdienst bei der Berufsfeuerwehr München. Die Schwierigkeiten des Feuerwehralltags kennt er sehr gut. Als Einsatzkraft hat er denen geholfen, die Hilfe dringend brauchten. Maier: „Niemand ist froh, wenn er uns rufen muss. Aber alle sind froh, wenn wir kommen.“

Wie steht es um die Berufsfeuerwehren?

Momentan gibt es in Deutschland 109 Berufsfeuerwehren – Tendenz steigend. In großen Städten sind sie mehr als nötig! Laut Statistiken sind es diese hauptamtlichen Einsatzkräfte, die fast 70 Prozent aller Feuerwehreinsätze abarbeiten.

Die hohen Einsatzzahlen machen deutlich: In diesen Ballungsräumen muss es Berufsfeuerwehren geben. Freiwillige Feuerwehren allein können diese Fälle nicht schaffen. „In der heutigen Zeit toleriert kein Arbeitgeber, dass sein Mitarbeiter bei zehn, manchmal bis zu 30 Einsätzen pro Woche mithelfen muss“, so Siegfried Maier.

Wie sollen sich Einsatzkräfte in den Städten noch ihr Leben leisten können?

In Städten herrscht großes Gefahrenpotential, hier wird häufig Hilfe benötigt. Deswegen sind wir dort. Was aber kaum erwähnt wird: Das Leben in diesen Ballungsräumen ist teuer, die Lebenshaltungskosten und Mieten steigen. Sich das Leben in großen Städten leisten zu können, ist für Kolleginnen und Kollegen und auch für Polizistinnen und Polizisten alles andere als selbstverständlich.

Unsere Einsatzkräfte sind keine Ministerialbeamte. Sie sind Beamtinnen und Beamte, die sich oft mit Nebenjobs über Wasser halten, oder sehr lange Arbeitswege in Kauf nehmen. „Wenn die Industrie weiterhin dem öffentlichen Dienst im Bereich Bezahlung davonläuft und die Politik keine Nachsteuerung zulässt, wird es schwierig, die Posten adäquat zu besetzen. Es muss nachgesteuert werden!“, fordert der neue Bundesvorsitzende. Nur, wer Löhne bezahlt, mit denen Leben in Städten möglich ist, wird auch genügend Nachwuchskräfte finden.

Wie kann die „Faszination Feuerwehr“ neuen Nachwuchs bringen?

Umfragen bestätigen: Feuerwehrmann oder -frau bleibt der Berufswunsch vieler Kinder! Außerdem genießt die Feuerwehr großes Vertrauen in der Bevölkerung.

Auf dem Papier liest sich das schön. Doch in Realität gehen die Bewerberzahlen zurück. So gut wie jede Berufsfeuerwehr sucht Personal. Wenn die Zahlen weiterhin stagnieren oder rückläufig werden, bedeutet das eine Gefahr für unsere Kolleginnen und Kollegen!

Wir brauchen Nachwuchs – damit diese jungen Menschen von erprobten Einsatzkräften lernen, um später selbst Erfahrungen weitergeben zu können. Das ist eine große Herausforderung – auch für die Kommunen, die diese Zahlen ebenso mit Sorge betrachten.

Wie können wir uns noch stärker gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte machen?

Es vergeht keine Woche, in der Medien nicht von Angriffen auf Feuerwehrleute berichten. Wie die Feuerwehren damit umgehen, bleibt eine wichtige Frage, so Maier. Die DFeuG macht mit der Kampagne „Respekt? Ja, bitte!“ schon seit Jahren auf die Situation aufmerksam und versucht, die Bevölkerung und Politik wachzurütteln. Doch es bleibt Luft nach oben!

Wie können wir das Krebsrisiko minimieren?

Es ist Fakt: Schon nach wenigen Dienstjahren steigt das Krebsrisiko für Einsatzkräfte deutlich. Es muss Standard werden, dass die Schutzausrüstung nach dem Kontakt mit Brandrauch gereinigt und gewechselt wird. Jeder Einsatz, nach dem die Einsatzkleidung nicht gereinigt wird, kann Krebs auslösen.

Siegfried Maier: „Wir müssen die Menschen schützen, die zu uns kommen und dafür sogar ihr Leben riskieren.“ Gemeinsam mit der Stiftung „FeuerKrebs“ hat die DFeuG es sich zur Aufgabe gemacht, alle Feuerwehreinsatzkräfte über die bestehenden Risiken aufzuklären.

Und was ist mit Gesundheitsleistungen?

Die DFeuG setzt sich für den Erhalt der Sicherheitsstandards ein. Freie Heilfürsorge im und auch nach dem aktiven Dienst sollte für die Einsatzkräfte möglich sein. Maier: „Unser Beruf kann krank machen und diese Krankheiten sind teuer.“

Diese Punkte brennen uns unter den Nägeln, dafür setzen wir uns ein. Wenn hier nicht nachgebessert wird, gleicht das einem Spiel mit dem Feuer. Siegfried Maier: „Wir müssen es uns wert sein, dass die Menschen in den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Rettungsleitstellen es sich leisten können, diese schönen Berufe auszuüben.“

 

Artikel als PDF

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wurde am 01. Mai 2011, als Fachgewerkschaft für den Bereich Feuerwehr, gegründet.

Damals ein Affront.

Aber aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen dringend notwendig. Die Gründer unserer DFeuG wollten nicht länger hinnehmen, dass über ihre Köpfe hinweg verhandelt und entschieden wird.

Mit der Gründung der DFeuG wurde eine Fachgewerkschaft ins Leben gerufen, deren Expertise direkt aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsleitstellen und Rettungsdienst kommt, von der Basis- für die Basis.

Der Erfolg der DFeuG zeigt, dass die Einschätzung von damals richtig war! 

Kontinuierlich wurde gearbeitet, die Vertreter der DFeuG haben über die Presse und auf politischer Ebene Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten angesprochen. Es ist heute möglich, diese Wege direkt zu gehen. Nach anfänglicher Verwunderung wird die DFeuG wegen der vorhandenen Fachlichkeit heute als Gesprächspartner gerne gesucht. Unbürokratisch und offen für Neues, sach- und fachorientiert. Aber auch immer mit notwendigen Emotionen und dem unseren Berufsgruppen eigenen Stolz!

Jetzt, 8 Jahre nach Gründung der DFeuG, konnte in den Landesgruppen gefeiert und zurückgeblickt werden. Ursprünglich wurde unserer DFeuG prophezeit, dass es neben den bereits vorhandenen Arbeitnehmervertretungen keinen Platz und keine Notwendigkeit gibt, für eine besondere Fachgewerkschaft.

Heute wissen wir, eine Interessenvertretung, die die Praxis kennt, ist notwendiger denn je. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr muss für uns Mitarbeiter attraktiv bleiben. Die Tätigkeiten müssen finanziell wettbewerbsfähig bleiben! 

Es müssen die bereits vorhandenen Arbeitsschutzvorgaben umgesetzt werden! Die Arbeitszeitmodelle müssen arbeitnehmer- und familienfreundlich gestaltet werden! Es muss Vorsorge getroffen werden und Möglichkeiten geschaffen werden, um berufsbedingte Krankheiten abzusichern! 

Bisher konnte die DFeuG vieles anstoßen und Verständnis aufbauen. Unsere Expertise wird immer öfter eingefordert. Tarifverhandlungen, Beratungen der politischen Entscheidungsträger zu Feuerwehrfragen, Fragen zur Dienstplangestaltung, Möglichkeiten des speziellen Gesundheitsschutzes im Feuerwehrdienst, Presseanfragen zu Gewalt im Einsatzdienst oder großen Einsatzlagen- die DFeuG wird jetzt wahrgenommen!

In den letzten Jahren fand die Idee einer eigenen Fachgewerkschaft immer mehr Unterstützer, die DFeuG ist gewachsen und sie wächst stetig weiter. Unser hohes Engagement an der Basis spiegelt sich auch in den Personalräten wider. Regelmäßig steigt die Anzahl der Personalvertretungen, in denen unsere Stimme eine Wichtung erfährt, nicht selten stellen wir mittlerweile sogar den oder die Personalratsvorsitzenden. 

Der größte Erfolg war sicher der jetzt vollzogene Zusammenschluss der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft und des Berufsverbandes Feuerwehr, zur größten Interessenvertretung für den Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

Darauf wurde nun angestoßen, am 01.Mai. Und darüber können sich alle freuen, die Interesse an einer starken, authentischen Interessenvertretung aus ihrem Fachbereich haben- von der Kommune, über die Länder bis zur Bundesebene. 

Vielen Dank an unsere Kolleginnen und Kollegen. 

Und vielen Dank an die Gründer der DFeuG! Es fühlt sich gut an Eure Idee, der DFeuG, und sie tut gut!

Siegfried Maier

1.stellvertretender Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

Artikel als PDF

Die DFeuG Bayern hat sich für den Preis „Goldener Florian“ beworben und den Preis gewinnt wer die meisten Clicks bekommt. Ziel ist möglichst viele Menschen auf unsere Kampagne Gewalt gegen Einsatzkräfteaufmerksam zu machen und mit dem Wettbewerb haben wir nun die Möglichkeit noch mehr Menschen zu erreichen.

Es geht um Diskussion und Information.

!!!!!!! BITTE klickt alle für das DFeuG Video !!!!!!!!!!

Bitte klickt und fragt alle Kolleginnen und Kollegen ob sie schon geklickt haben. Eine Woche lang und vor allem jeden Tag- von allen Geräten die ihr habt.

Ab heute ist das für eine Woche möglich. In dieser Woche entscheidet sich wer gewinnt. Es geht nur in dieser einen Woche!

Deshalb ist warten dieses mal falsch. Wer wartet gibt dem DFeuG Videokeine Chance.

https://www.feuerwehrmagazin.de/video-contest/goldener-florian-2018-2019-online-voting-kategorie-kampagne

Artikel als PDF

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Gewerkschaftsmitglieder,

das Wahljahr 2018 ist vorbei, die Regierung und die nachgeordneten Gremien in Bayern haben sich gefunden und die Arbeit für die anstehende Legislaturperiode aufgenommen.

Das heißt auch wir, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft - Bayern - , können wieder voll in die sichtbare Arbeit einsteigen. Die letzten Monate (eigentlich das letzte Jahr) war es schwer offizielle Termine und Gespräche bei Entscheidungsträgern zu bekommen, da das Ergebnis der Landtagswahl, die Koalitionsverhandlungen, die Besetzung der Ausschüsse, die Vergabe der Ausschußvorsitze und die Findungsphase aller Gremien dazu geführt haben, dass Gewerkschafts-Gespräche in Bayern immer verschoben wurden. Seit Januar laufen wieder Kontaktaufnahmen und Terminvereinbarungen. Diese Woche findet ein Gespräch mit CSU Köpfen statt, Ende Februar wird die DFeuG im Landtag vorstellig, ein Treffen mit der CSU Landtagsfraktion vorbereitet. Die Freien Wähler haben nun angeboten Gespräche zu Sorgen und Schwierigkeiten bei den Hauptamtlichen Feuerwehren, wie in den letzten zwei Jahren führen zu wollen. Die Fraktion von Bündnis 90/  Grünen haben den Kontakt gesucht und werden Gespräche mit der DFeuG führen. Alle Einladungen zu Neujahresempfängen und Parteitagen konnten wir nutzen um für uns zu werben und Termine zu verinbaren. Auch die AGBF Bayern hat bereits angekündigt, den Kontakt zu intensivieren und für Gespräche zur Verfügung zu stehen.

Bei all diesen Gesprächen geht es Vorzugweise um die Themen:

+ Personalgewinnung durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei den Hauptamtlichen Feuerwehren in Bayern

+ Möglichkeiten und Notwendigkeit der Änderung der Fachverordnung Feuerwehr Bayern, mit den Zielen verschieben der QE 2 und 3 nach oben damit mehr Kolleginnen und Kollegen, schneller, befördert werden können (hier darf erwähnt werden, dass eine Forderung der DFeuG Bayern ist, zukünftig in der QE 2 Koppelämter A 7 - A9, ohne Prüfung, zu schaffen und die Gruppenführertätigkeit in A 10 zu "verorten".  Dazu wird es Notwendg sein, der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Tätigkeiten und Aufgaben, im Feuerwehrdienst, wieder den Tatsachen anzupassen die in der Praxis ausgeführt werden. Verantwortung muss entsprechend vergütet werden. Damit das erreicht wird, müssen Anpassungen in den Gesetzen und Verordnungen angegangen und dies aber auch offen und ehrlich angesprochen werden. Für die QE 3 würde dies, nach unserem Verständnis bedeuten, dass die Zugführertätigkeit in A 11 und A 12 eingestuft wird, mit Spezialfunktionen muss A 13 Standard werden. Auch eine Verschiebung in A 14, bei besonderen Einsatzdienstdiensttätigkeit ist notwendig. Die Feuerwehrstellen im Tagesdienst müssen überprüft werden und auch hier muss eine Neueinwertung, anhand der tatsächlichen Tätigkeiten (Tages- Schichtdienst), erfolgen. Es ist aus unserer Sicht, momentan, nachteilig im Feuerwehrdienst tätig zu sein. Im Vergleich zum reinen Verwaltungsdienst sind die Vorgaben, im Feuerwehrdienst, für berufliches Weiterkommen sehr viel mehr und Umfangreicher. Die Hauptamptlichen Feuerwehr Kolleginnen und Kollegen absolvieren ca. 50% der vom Bayerischen Innenministerium ausgewiesenen Alarmen der bayerischen Feuerwehren. Diese Zahl muss endlich Berücksichtigung finden, in allen Argumenten und Gesprächen. Wir brauchen uns nicht verstecken, unsere Arbeit ist gut!

+ Für den Bereich Rettungsdienst müssen Sonderlösungen gefunden werden. Die Rettungsassisten/-innen und Notfallsanitäter/-innen bei den Hautptamtlichen Feuerwehren in Bayern haben diese Ausbildungen zusätzlich zu den Feuerwehrqualifikationen absolviert und führen diese Tätigkeiten auch zusätzlich zum Feuerwehrdienst aus. Das muss eine Sonderstellung dieser Kolleginnen und Kollegen, im Vergleich zu den Kolleginnen und Kollegen der HiOrgs, im Bereich der Besoldung ergeben.

+ Die Tätigkeiten in den Leitstellen muss zukünftig mehr Regenerationszeiten beeinhalten. Wieso sind solche Zeiten für Fluglosten vorgeschrieben und notwendig, für Disponenten aber nicht. Es geht bei den Dispositionen um Menschenleben, das der Bürgerinnen und Bürger, aber auch um das der Kolleginnen und Kollegen. Momentan ist zu erwarten, dass die Leitstellen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr und der Kassenärztlichen Vereinigungen in ein System zusammengelegt werden. Die Ausbildung und Qualifikation unserer Kolleginnen und Kollegen darf nicht "hinten runter fallen". Der Verwantwortung und der hochwertigen Tätigkeit muss weiterhin real betrachtet sogar mehr Rechnung getragen werden.

+ Im Bereich Arbeitsschutz müssen gängige Verordnungen und Gesetze umgesetzt werden. Ein schon lange geforderte Schwarz- Weißtrennung muss angeordnet und aber auch möglich sein. Wie viele Wachen in Bayern gibt es, wo dies möglich ist? Unser Beruf ist schön, aber auch belastend. Wir sind an den Tagen im Wachdienst Stress ausgesetzt, der in unseren Körpern nachhaltig die Gesundheit, negativ, beeinflusst. Wir kommen in Situationen die schwer zu verarbeiten sind und die wir in unser Privatleben mit nach Hause nehmen. Und wir sind Stoffen ausgesetzt, von denen andere Menschen noch nicht einmal wissen, dass es sie gibt. Das Alles führt dazu, dass es in unseren Reihen, im Vergleich zur "Normalbevölkerung", zu vermehrt auftretenden Tumorerkrankungen kommt. Wir alle kennen Kolleginnen und Kollegen, die an Krebs erkrannkt sind. Wir alle kennen Kolleginnen und Kollegen die an Krebs gestorben sind. Es muss zukünftig möglich gemacht werden, dass die Berufskrankheiten Krebs für den Feuerwehrdienst anerkannt werden kann. Dazu ist es aber notwendig eine "Exposition" zu dokumentieren. Die Gesetzgeber haben das schon lange erkannt und bereits 2005 dazu gehandelt. Es wurde gesetzlich verankert, dass die Arbeitgeber eine sogenannte Expositionsdatenbank erstellen, führen und aufbewahren müssen. Mit einer solchen Datenbank könnte ein großer Schritt in Richtung Anerkennung von Berufskrankheit Krebs gegangen werden. Bis jetzt haben die Arbeitgeber der Feuerwehren diese Vorgabe ignoriert, das soll jetzt anders werden. Deshalb fordere ich euch alle auf, bei euren Arbeitgebern (Dienststellen und Kommunen) die Auszüge der Expositionsdatenbanken in eure Personalakten aufnehmen zu lassen. Die entsprechenden Schreiben der DFeuG Bayern an die Dienststellen und einen vorbereiteten Antrag habe ich diesem Schreiben beigefügt. Wir wissen alle, dass man in Deutschland nichts geschenkt bekommt und wir uns um unsere Sachen selbst kümmern müssen. Tumorerkrankungen kann jeder bekommen, aber wenn sich zeigt, dass Tumore auch durch die dienstliche Tätigkeit ausgelöst werden, dann ist ein Umdenken notwendig!

Ich danke Euch allen für den Einsatz im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr und ganz besonders meinen Kollegen in der Vorstandschaft der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft Bayern. Ohne die vielen Stunden Recherche- und mittlerweile auch notwendigen Lobbyarbeit, ist die gute Arbeit der DFeuG Bayern nicht möglich.

PDF zum Artikel

Antrag zum Artikel

Weihnachtsgruß 2018

Weihnachtsruß_2018

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft weist auf den 7.12. „Tag des brandverletzten Kindes” hin. 
Zum neunten Mal veranstaltet der Verein Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. den bundesweiten Aktionstag.
Der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2018 warnt unter dem Motto
„Noch ganz klein – schon brandverletzt“ vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen bei Säuglingen, Neugeborenen und Kleinkindern. 76 % aller thermisch verletzten Kinder sind jünger als 5 Jahre. „Die meisten dieser Unfälle passieren im häuslichen Bereich und nicht, wie von vielen Eltern vermutet, im Straßenverkehr“, weiß Dr. Kay Großer, Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“. „Die Unfallzahlen in der Hochrisikogruppe – Kinder unter 5 Jahren – stagnieren seit Jahren auf hohem Niveau. Deshalb muss Prävention rechtzeitig ansetzen, bestenfalls schon in der Schwangerschaft, spätestens mit der Geburt.“ „Zu der Hauptunfallursache bei Kindern unter 5 Jahren zählt die Verbrühung durch beispielsweise eine Tasse mit heißem Tee“, betont Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Die Kinderhaut ist im Vergleich sehr viel dünner. Deshalb reicht bereits eine Tasse mit heißem Tee aus, um 30 % der Körperoberfläche eines Kleinkindes zu verbrühen“, weiß Adelheid Gottwald. Präventionsarbeit ist wesentlich, um Eltern, Verwandte und Angehörige auf Unfallgefahren hinzuweisen und zu zeigen, wie man kleine Kinder vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen schützen kann. 

So schützen Sie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder Heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen 
Kabel (Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunter hängen lassen 
Heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern 
Badewassertemperatur kontrollieren
Wärmflaschen fest verschließen
Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren 
Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren 
Steckdosen sichern 
Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen 
Vorsicht mit Rotlichtlampen 
Putzmittel sicher wegschließen

Wenden Sie sich im Notfall an den Notruf 112 und schildern Sie was passiert ist!Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, sodass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen und präventiv auf Unfallursachen hinzuweisen.
Paulinchen Hotline
Sie erreichen uns unter der kostenlosen Hotline: 0800 0 112 123

   Ihre Spende hilft

Mithilfe Ihrer Spende können wir Familien mit brandverletzten Kindern bestmöglich zur Seite stehen und sie durch den langjährigen, schmerzhaften Prozess begleiten. Veranstaltungen wie das Paulinchen-Seminar oder das Paulinchen-Jugendwochenende sind ohne Ihre Unterstützung nicht durchführbar. 
Zusätzlich machen Sie sich durch Ihre Spende für unsere Präventionsarbeit stark: Gemeinsam Unfälle verhindern!

Bank für Sozialwirtschaft AG
IBAN: 
DE54 2512 0510 0008 4794 00  
BIC: 
BFSWDE33HAN

Landesgruppe Bayern

Kalender

Keine Veranstaltungen gefunden

Partner

Kontakt Bayern

DFeuG
Landesgruppe Bayern
Postfach 100434
D-80078 München

Geschäftszeiten:
Mo.-Fr. 8.30-12.30Uhr
+49 (0)212 - 64 56 48 56
+49 (0)212 - 64 56 48 57
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!