Zur Entscheidung des Bundessozialgerichts / Verhandlung B 2 U 11/20 R vom 06.05.2021, zur Anerkennung einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)

 

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft begrüßt die mutige Entscheidung des Gerichts, zur Vertagung des Verfahrens. 

In seiner besonderen Begründung lässt das Gericht durch einen Sachverständigen gutachterlich feststellen, ob Kolleg*innen im Rettungsdienst, in Ausübung ihrer Tätigkeit, einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu erkranken.

Aktuell steht diese psychische Erkrankung nicht auf der Liste, der durch den ärztlichen Sachverständigenbeirat bearbeiteten, anerkannten Berufskrankheiten (oder als wie-BK). 

Diese Problematik trifft nicht nur auf das Berufsbild „Rettungssanitäter*innen“ zu. 

Aus Sicht der DFeuG betrifft es auch alle anderen, im Bereich der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr tätigen. 

Zusätzlich steigt, neben der Einsatzbelastung, in den letzten Jahren auch die Zahl der Übergriffe und Gewaltbereitschaft gegen unsere Rettungs- und Einsatzkräfte. 

Derzeit ist lediglich bei Berufssoldaten und deren Angehörigen eine ordentliche Anerkennung von PTBS weitgehend festzustellen.

Die Entscheidung des Bundessozialgerichts könnte ein Meilenstein bei der Anerkennung psychischer Erkrankungen für Einsatzkräfte sein.

Bleibt gesund!

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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