Am Donnerstag, dem 18.07.2019, erweiterte die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft ihre basisnahe Arbeit und gründete hierfür ihre neue Landesgruppe in Baden-Württemberg.

„Unser Anspruch ist es, wie auch schon in den anderen 11 Landesgruppen, die Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu vertreten und der Politik regional als Ansprechpartner und Fachberater unser Know-how zur Verfügung zu stellen“, so der Landesgruppenvorsitzende, Yves-Pascal Pasquini. „Von allen Berufsgruppen genießen Feuerwehrleute und Beschäftigte im Rettungsdienst sowie den Rettungsleitstellen das höchste Vertrauen in der Bevölkerung. Unser Ziel ist es, das Bindeglied zwischen den Mitgliedern und der kommunalen Politik zu bilden“, so Pasquiniweiter. 

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) gründete sich vor 8 Jahren, als noch junge Fachgewerkschaft vertritt sie mittlerweile knapp 7.000 Mitglieder aus dem Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

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Liebe Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Wenn man etwas verändern möchte, muss man selbst aktiv werden, denn niemand kennt unsere Probleme, Forderungen und Wünsche besser, wie wir Feuerwehrleute selbst! 

Um diesem Worten auch Taten folgen zu lassen, gründeten im Mai 2011 engagierte Kolleginnen und Kollegen unsere Fachgewerkschaft. Seitdem wächst unsere noch junge Mitmachgewerkschaft stetig, findet in Politik und Dienststellen immer mehr Gehör. 

Eine der letzten Landesgruppen, die LG Baden-Württemberg, soll dieses Alleinstellungsmerkmal künftig auch regional präsentieren. 

Daher laden wir alle Interessierten Kolleginnen und Kollegen zur Gründungsveranstaltung nach Stuttgart ein. 

Wo: Dorint Airport-Hotel Stuttgart 

Wann: Do, 18.07.2019, 18:30 Uhr 

Nutzt die Chance, die Zukunft eures Arbeitsplatzes ein Stück selbst mitzugestalten. Von der Basis- für die Basis, diesem Leitspruch möchten wir auch künftig folgen und bieten Euch ein Netzwerk, welches derzeit fast täglich weiterwächst. 

Kolleginnen und Kollegen, die Interesse an einer aktiven Mitarbeit im Landesvorstand haben, können ihr Interesse gern bis zum 10.07.2019 per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. 

 

Anreise- und Unterkunftsmöglichkeit: 

Adresse Hotel: Dorint Airport-Hotel Stuttgart 

70771 Leinfelden-Echterdingen 

Heilbronner Straße 15 

Das Partnerprogramm der DFeuG ermöglicht euch, zu vergünstigten Konditionen eine Zimmerbuchung zu tätigen. 

Zimmerkosten: Essential Queensize 83,00 € 

(Der Zimmerpreis versteht sich pro Zimmer und Nacht, im Preis ist ein reichhaltiges Frühstück incl.) 

Das Zimmer steht am Anreisetag ab 15.00 Uhr und am Abreisetag bis 12.00 Uhr zur Verfügung. Die Zimmer sind als Abrufkontingent reserviert und werden von euch bei Bedarf unter der Telefonnummer +49711320640 mit Nennung des Firmennamens (DFeuG / Blockcode 9397) selbst abgerufen. 

Das Kontingent fällt 3 Wochen vor Anreise automatisch in den freien Verkauf des Hotels zurück und sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu den vereinbarten Konditionen buchbar. 

Die Einzelbuchungen können bis 3 Tage von Anreise kostenfrei storniert werden. 

Anfahrt mit Bus/Bahn/Flugzeug: 

Vom Stuttgarter Hauptbahnhof dauert die Fahrt zum Flughafen/Messe 27 Minuten. Von dort aus bringen euch die Buslinien 812 & 813 innerhalb von nur 8 Minuten vom Flughafen/Messe direkt zum Hotel und umgekehrt. 

Die Busse fahren stündlich. Die Haltestelle am Hotel heißt: "Echterdingen Heilbronner Straße" 

Linie 812: Von der Haltestelle "Echterdingen Flughafen/Messe" zum Hotel immer um 28 Minuten nach. Linie 813: Vom Hotel der Haltestelle "Echterdingen Heilbronner Straße" zum Flughafen/Messe immer um 53 Minuten. 

Bei Fragen bitte einfach melden: 

Yves Pasquini (Werkfeuerwehr Messe Stuttgart) 

Mobil: 0151-27565479 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wurde am 01. Mai 2011, als Fachgewerkschaft für den Bereich Feuerwehr, gegründet.

Damals ein Affront.

Aber aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen dringend notwendig. Die Gründer unserer DFeuG wollten nicht länger hinnehmen, dass über ihre Köpfe hinweg verhandelt und entschieden wird.

Mit der Gründung der DFeuG wurde eine Fachgewerkschaft ins Leben gerufen, deren Expertise direkt aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsleitstellen und Rettungsdienst kommt, von der Basis- für die Basis.

Der Erfolg der DFeuG zeigt, dass die Einschätzung von damals richtig war! 

Kontinuierlich wurde gearbeitet, die Vertreter der DFeuG haben über die Presse und auf politischer Ebene Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten angesprochen. Es ist heute möglich, diese Wege direkt zu gehen. Nach anfänglicher Verwunderung wird die DFeuG wegen der vorhandenen Fachlichkeit heute als Gesprächspartner gerne gesucht. Unbürokratisch und offen für Neues, sach- und fachorientiert. Aber auch immer mit notwendigen Emotionen und dem unseren Berufsgruppen eigenen Stolz!

Jetzt, 8 Jahre nach Gründung der DFeuG, konnte in den Landesgruppen gefeiert und zurückgeblickt werden. Ursprünglich wurde unserer DFeuG prophezeit, dass es neben den bereits vorhandenen Arbeitnehmervertretungen keinen Platz und keine Notwendigkeit gibt, für eine besondere Fachgewerkschaft.

Heute wissen wir, eine Interessenvertretung, die die Praxis kennt, ist notwendiger denn je. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr muss für uns Mitarbeiter attraktiv bleiben. Die Tätigkeiten müssen finanziell wettbewerbsfähig bleiben! 

Es müssen die bereits vorhandenen Arbeitsschutzvorgaben umgesetzt werden! Die Arbeitszeitmodelle müssen arbeitnehmer- und familienfreundlich gestaltet werden! Es muss Vorsorge getroffen werden und Möglichkeiten geschaffen werden, um berufsbedingte Krankheiten abzusichern! 

Bisher konnte die DFeuG vieles anstoßen und Verständnis aufbauen. Unsere Expertise wird immer öfter eingefordert. Tarifverhandlungen, Beratungen der politischen Entscheidungsträger zu Feuerwehrfragen, Fragen zur Dienstplangestaltung, Möglichkeiten des speziellen Gesundheitsschutzes im Feuerwehrdienst, Presseanfragen zu Gewalt im Einsatzdienst oder großen Einsatzlagen- die DFeuG wird jetzt wahrgenommen!

In den letzten Jahren fand die Idee einer eigenen Fachgewerkschaft immer mehr Unterstützer, die DFeuG ist gewachsen und sie wächst stetig weiter. Unser hohes Engagement an der Basis spiegelt sich auch in den Personalräten wider. Regelmäßig steigt die Anzahl der Personalvertretungen, in denen unsere Stimme eine Wichtung erfährt, nicht selten stellen wir mittlerweile sogar den oder die Personalratsvorsitzenden. 

Der größte Erfolg war sicher der jetzt vollzogene Zusammenschluss der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft und des Berufsverbandes Feuerwehr, zur größten Interessenvertretung für den Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

Darauf wurde nun angestoßen, am 01.Mai. Und darüber können sich alle freuen, die Interesse an einer starken, authentischen Interessenvertretung aus ihrem Fachbereich haben- von der Kommune, über die Länder bis zur Bundesebene. 

Vielen Dank an unsere Kolleginnen und Kollegen. 

Und vielen Dank an die Gründer der DFeuG! Es fühlt sich gut an Eure Idee, der DFeuG, und sie tut gut!

Siegfried Maier

1.stellvertretender Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Fehlende Dieselabsaugung, mangelhafte sanitäre Anlagen, keinerlei Ruheräume, Leitstelle im Serverraum - dies sind nur wenige Beispiele, wie desolat die Arbeitsbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen der Werkfeuerwehr der Landesmesse Stuttgart sind. Mit diesen und weiteren Hinweisen zu haarsträubenden Zuständen haben sich die Mitarbeiter der Werkfeuerwehr im Sommer 2018 an die DFeuG gewandt. Das Ergebnis: Sofortmaßnahmen mit einem Volumen von rd. einer halben Million Euro und der komplette Neubau einer Feuerwache für die Werkfeuerwehr!

Es war erschreckend und fast nicht zu glauben - so desolat beschrieben die Kolleginnen und Kollegen der Werkfeuerwehr der Messe Stuttgart ihre Arbeitsbedingungen. Das nahm die DFeuG zum Anlass, die Werkfeuerwehr im Juli 2018 zu besuchen und mit den Verantwortlichen ein intensives Gespräch zu führen. Betriebsrat und Leitung der Landesmesse zeigten sich erfreut über den Besuch und sagten sowohl einen steten Dialog, als auch unmittelbare Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu.

Messe Stuttgart

Leider entpuppten sich beide Zusagen als leere Versprechungen. Obwohl die DFeuG alles unternommen hat, um der Leitung der Messe und der Werkfeuerwehr entgegen zu kommen, zeigten sich bis Jahresende 2018 keinerlei Ansätze einer Veränderung.

Leider entpuppten sich beide Zusagen als leere Versprechungen. Obwohl die DFeuG alles unternommen hat, um der Leitung der Messe und der Werkfeuerwehr entgegen zu kommen, zeigten sich bis Jahresende 2018 keinerlei Ansätze einer Veränderung.Mit einem offenen Brief an die Verantwortlichen der Messe, die Politik und die Aufsichtsbehörden reagierte die DFeuG auf diese Situation. Das wir damit scheinbar offene Türen einrannten, war uns zu diesem Zeitpunkt auch nicht klar - aber der Erfolg gibt uns Recht.

Eine Überprüfung der Feuerwache hat die, bereits durch die DFeuG, aufgezeigten Mängel bestätigt und sogar verschärft. In nahezu allen Bereichen ist das derzeit als Feuerwache genutzte Gebäude völlig unzureichend. Langfristig soll durch den Neubau einer "echten" Feuerwache Abhilfe geschaffen werden. Bis dahin sollen innovative Übergangslösungen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen positiven Ausblick geben.

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Weihnachtsgruß 2018

Weihnachtsruß_2018

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft weist auf den 7.12. „Tag des brandverletzten Kindes” hin. 
Zum neunten Mal veranstaltet der Verein Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. den bundesweiten Aktionstag.
Der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2018 warnt unter dem Motto
„Noch ganz klein – schon brandverletzt“ vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen bei Säuglingen, Neugeborenen und Kleinkindern. 76 % aller thermisch verletzten Kinder sind jünger als 5 Jahre. „Die meisten dieser Unfälle passieren im häuslichen Bereich und nicht, wie von vielen Eltern vermutet, im Straßenverkehr“, weiß Dr. Kay Großer, Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“. „Die Unfallzahlen in der Hochrisikogruppe – Kinder unter 5 Jahren – stagnieren seit Jahren auf hohem Niveau. Deshalb muss Prävention rechtzeitig ansetzen, bestenfalls schon in der Schwangerschaft, spätestens mit der Geburt.“ „Zu der Hauptunfallursache bei Kindern unter 5 Jahren zählt die Verbrühung durch beispielsweise eine Tasse mit heißem Tee“, betont Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Die Kinderhaut ist im Vergleich sehr viel dünner. Deshalb reicht bereits eine Tasse mit heißem Tee aus, um 30 % der Körperoberfläche eines Kleinkindes zu verbrühen“, weiß Adelheid Gottwald. Präventionsarbeit ist wesentlich, um Eltern, Verwandte und Angehörige auf Unfallgefahren hinzuweisen und zu zeigen, wie man kleine Kinder vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen schützen kann. 

So schützen Sie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder Heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen 
Kabel (Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunter hängen lassen 
Heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern 
Badewassertemperatur kontrollieren
Wärmflaschen fest verschließen
Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren 
Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren 
Steckdosen sichern 
Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen 
Vorsicht mit Rotlichtlampen 
Putzmittel sicher wegschließen

Wenden Sie sich im Notfall an den Notruf 112 und schildern Sie was passiert ist!Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, sodass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen und präventiv auf Unfallursachen hinzuweisen.
Paulinchen Hotline
Sie erreichen uns unter der kostenlosen Hotline: 0800 0 112 123

   Ihre Spende hilft

Mithilfe Ihrer Spende können wir Familien mit brandverletzten Kindern bestmöglich zur Seite stehen und sie durch den langjährigen, schmerzhaften Prozess begleiten. Veranstaltungen wie das Paulinchen-Seminar oder das Paulinchen-Jugendwochenende sind ohne Ihre Unterstützung nicht durchführbar. 
Zusätzlich machen Sie sich durch Ihre Spende für unsere Präventionsarbeit stark: Gemeinsam Unfälle verhindern!

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