Zur Entscheidung des Bundessozialgerichts / Verhandlung B 2 U 11/20 R vom 06.05.2021, zur Anerkennung einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)

 

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft begrüßt die mutige Entscheidung des Gerichts, zur Vertagung des Verfahrens. 

In seiner besonderen Begründung lässt das Gericht durch einen Sachverständigen gutachterlich feststellen, ob Kolleg*innen im Rettungsdienst, in Ausübung ihrer Tätigkeit, einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu erkranken.

Aktuell steht diese psychische Erkrankung nicht auf der Liste, der durch den ärztlichen Sachverständigenbeirat bearbeiteten, anerkannten Berufskrankheiten (oder als wie-BK). 

Diese Problematik trifft nicht nur auf das Berufsbild „Rettungssanitäter*innen“ zu. 

Aus Sicht der DFeuG betrifft es auch alle anderen, im Bereich der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr tätigen. 

Zusätzlich steigt, neben der Einsatzbelastung, in den letzten Jahren auch die Zahl der Übergriffe und Gewaltbereitschaft gegen unsere Rettungs- und Einsatzkräfte. 

Derzeit ist lediglich bei Berufssoldaten und deren Angehörigen eine ordentliche Anerkennung von PTBS weitgehend festzustellen.

Die Entscheidung des Bundessozialgerichts könnte ein Meilenstein bei der Anerkennung psychischer Erkrankungen für Einsatzkräfte sein.

Bleibt gesund!

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Für die zur Wahl stehenden Vorstandsämter haben sich fristgerecht folgende Personen beworben:

 

Funktion

Kandidat/en

Bundesvorsitzende/r

Siegfried Maier

Stellv. Bundesvorsitzende/r   

 

Lars Wieg

Daniel Dahlke

Andreas Jedamzik

Udo Bingemann

Micha Quäker

Siegfried Maier

 

Schatzmeister/in

Alexander Rinsche

 

Schriftführer/in

 

Steffen Demuth

 

Beisitzer/in.                          

Bernhard Antl

Carsten Weimann

Tobias Thiele

Andreas Kacsur

Lars Wieg

Udo Bingemann

Diana Bergmann

Siegfried Maier

Sven Ziegler

Sebastian Neuwirth

 

Wahlliste als PDF 

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Ein in der vergangenen Woche aufgetauchter, als vertraulich eingestufter Entwurf, zur „Priorisierung der Bevölkerungsgruppen für eine COVID-19-Impfung unter Berücksichtigung der Impfziele“, sorgt bei der DFeuG für Unmut und Unverständnis.

Hiernach sollen, nach Bewertung der ständigen Impfkommission am Robert Koch – Institut (STIKO), Feuerwehreinsatzkräfte erst zu einem späteren Zeitpunkt gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft werden.

Die AG Gesundheit der DFeuG begrüßt die vordringliche Versorgung von Personen mit besonders hohem Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf, da dies auch primär unsere Rettungsdienstkräfte entlastet. Auch Berufsgruppen die aufgrund ihrer Tätigkeit in häufigem Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen stehen und damit ein besonders hohes arbeitsbedingtes Expositionsrisiko, trotz Schutzmaßnahmen, durch hohe Erregertransmission besitzen, müssen vorrangig geimpft werden.

Dennoch gehören Feuerwehren aus Sicht der AG, mit seinen angegliederten Rettungsdiensten und „First-Responder-Einheiten“, ebenfalls zur o.g. Berufsgruppe. Eine vorrangige Impfung kann so weiter zu einer Entlastung des Gesundheitssystems führen und zur Entspannung der Corona-Lage.

Marcus Bätge, Leiter der AG Gesundheit dazu: „Auch unsere Leute setzen sich täglich den zusätzlichen, erweiterten Gefährdungen durch das Virus aus. Zusätzlich können sie, gerade bei den immer noch täglich steigenden Zahlen an positiv getesteten Personen, schnell zu Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden, weitere Mitarbeiter und auch andere Patienten gefährden und das Gesundheitssystem schwächen“.

Neben den von uns geforderten, ausgeweitetem Schnelltestangebot bei den systemrelevanten Berufsgruppen von Feuerwehr und Rettungsdiensten, fordert die DFeuG jetzt auch eine Anpassung der STIKO –Matrix, mit einer höheren Priorisierung von Feuerwehreinsatzkräften bei der Corona-Schutzimpfung.

 

„Damit wir auch noch helfen können, wenn es anderen schlecht geht. Wer versorgt die Bürger, wenn wir nicht mehr helfen können“, schließt Bätge ab.

Bleibt gesund!

 

Eure AG Gesundheit Bund der DFeuG

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) mö chte sich bei allen Kolleg*innen für die Unterstützung unddas entgegengebrachte Vertrauen bei den Personalratswahlen der Bundeswehrfeuerwehr bedanken. Nur mit dieserHilfe war es möglich, dass unsere Fachgewerkschaft gleich an mehreren Standorten große Wahlerfolge erzielenkonnte: Auf Anhieb erkä mpften wir uns unter anderem vier Sitze im Gesamtpersonalrat.

„Ein toller Erfolg, der wieder einmal zeigt, dass unsere basisnahe, kompetente Arbeit geschä tzt wird. DieAufgaben und Anforderungen in unserem Beruf sind speziell und individuell. Das trifft auch auf die Sorgen undProbleme unserer Kolleg*innen zu“, so Udo Bingemann, neuer Vorsitzender des Gesamtpersonalrats derBundeswehrfeuerwehr.

„Fokussiert und lösungsorientiert werden wir nun die Umsetzung unserer Wahl- versprechen anpacken undgemeinsam Lö sungen erarbeiten“, so Bingemann weiter. Er hofft, dass die Personalratsarbeit kü nftig dem Slogander DFeuG folgt: Von der Basis fü r die Basis.

 

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Mit Sorge blickt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) auf die stetig steigenden Infektionszahlen und bemängelt die oft fehlende Bereitschaft der Dienstherren und Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter*innen regelmä ßig zu testen.

Dabei wü nschen sich immer mehr Kolleg*innen  aufgrund  ihrer  Einsatztä tigkeit regelmä ßige Tests. Tä glichtransportieren sie Menschen mit Corona-Verdacht oder bestä tigter COVID-19-Erkrankung.

„Fü r uns ist es weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass unseren Kolleginnen und Kollegen eine regelmä ßigeTestmö glichkeit verwehrt wird. Keiner von uns mö chte das Virus unbewusst in die eigene Familie tragen und soFamilienmitglieder, die womö glich zu einer Risikogruppe gehö ren, gefä hrden“, so Siegfried Maier,Bundesvorsitzender der DFeuG.

Schon jetzt kö nnen wir beobachten, dass Einheiten der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr aufgrund von Corona-Erkrankungen ausfallen. Der Schutz dieses systemrelevanten Bereichs muss vor der Frage des Geldes stehen.

Tests auf freiwilliger Basis bieten aber nur die wenigsten Dienstherren an. Maier sieht hier die Ministerien in derPflicht: In diesen schwierigen Zeiten muss die Aufrechterhaltung der Notfallversorgung und -rettung im Interesse derRegierung liegen.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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